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    <title>schmoeller-brandschutz</title>
    <link>https://www.schmoeller-brandschutz.de</link>
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    <item>
      <title>Abstimmungen im Brandschutz – wer eigentlich alles beteiligt ist</title>
      <link>https://www.schmoeller-brandschutz.de/abstimmungen-im-brandschutz-wer-eigentlich-alles-beteiligt-ist</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele Beteiligte, ein Ziel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brandschutz wird häufig als einzelne Fachdisziplin wahrgenommen. In der Praxis zeigt sich jedoch: Kaum ein Thema erfordert so viel Abstimmung zwischen unterschiedlichen Beteiligten wie der bautechnische Brandschutz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn ein funktionierendes Brandschutzkonzept entsteht nicht isoliert – sondern im Zusammenspiel verschiedener Fachrichtungen, Anforderungen und Perspektiven.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Typischerweise sind an der Planung und Umsetzung beteiligt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Architekten – sie entwickeln das Gebäude und legen die grundlegende Struktur, Raumaufteilung und Gestaltung fest.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Fachplaner – etwa für technische Gebäudeausrüstung, deren Systeme direkten Einfluss auf den Brandschutz haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Tragwerksplaner – insbesondere bei Anforderungen an Bauteile und deren Feuerwiderstand.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Bauherren und Projektentwickler – sie definieren Nutzung, Zielsetzungen und wirtschaftliche Rahmenbedingungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Behörden – sie prüfen und genehmigen die Konzepte und stellen sicher, dass die gesetzlichen Anforderungen eingehalten werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Ausführende Unternehmen – sie setzen die geplanten Maßnahmen auf der Baustelle um und stehen dabei vor ganz praktischen Herausforderungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwischen diesen Beteiligten entstehen zwangsläufig Schnittstellen, an denen Abstimmung erforderlich ist. Gerade hier entscheidet sich oft, ob ein Konzept in der Praxis reibungslos funktioniert oder nachträglich angepasst werden muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In vielen Projekten zeigt sich: Anforderungen aus Architektur, Technik und Nutzung greifen ineinander und beeinflussen sich gegenseitig. Lösungen entstehen daher meist im Dialog – nicht durch isolierte Entscheidungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für den Brandschutz bedeutet das, dass fachliche Inhalte nicht nur entwickelt, sondern auch verständlich kommuniziert und abgestimmt werden müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim IBB Leipzig sehen wir unsere Aufgabe daher nicht nur in der Erstellung von Konzepten, sondern auch in der Koordination und Begleitung dieser Abstimmungsprozesse – von der Planung bis zur Umsetzung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56492; Unsere Erfahrung: Gute Brandschutzlösungen entstehen dort, wo alle Beteiligten frühzeitig zusammenarbeiten und gemeinsame Lösungen entwickeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 17:07:48 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Brandlast im Gebäude – was dahintersteckt und welche Rolle sie spielt</title>
      <link>https://www.schmoeller-brandschutz.de/brandlast-im-gebaude-was-dahintersteckt-und-welche-rolle-sie-spielt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entscheidend ist, was im Gebäude ist
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Begriff „Brandlast“ taucht im bautechnischen Brandschutz regelmäßig auf – ist für Außenstehende jedoch oft wenig greifbar. Dabei beschreibt er einen zentralen Faktor, der maßgeblich beeinflusst, wie sich ein Brand entwickeln kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unter Brandlast versteht man vereinfacht gesagt die Menge und Art der brennbaren Materialien, die sich in einem Gebäude oder einem bestimmten Bereich befinden. Dazu zählen nicht nur offensichtliche Dinge wie Möbel oder Lagergüter, sondern auch Bauteile, Ausstattungen und Materialien im Innenausbau.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Typische Beispiele für Brandlasten sind:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Einrichtung und Möbel – Holz, Kunststoffe, Textilien und Polster können im Brandfall erheblich zur Brandentwicklung beitragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Gelagerte Materialien – insbesondere in Lagern oder gewerblich genutzten Flächen kann die Brandlast stark variieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Baustoffe und Innenausbau – Deckenverkleidungen, Bodenbeläge oder Wandmaterialien beeinflussen das Brandverhalten ebenfalls.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Technische Anlagen und Kabel – auch Installationen können zur Brandlast beitragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Höhe und Verteilung der Brandlast hat direkten Einfluss darauf, wie schnell sich ein Brand ausbreiten kann, welche Temperaturen erreicht werden und wie stark ein Gebäude im Brandfall beansprucht wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deshalb wird die Brandlast bei der Planung eines Gebäudes oder einer Nutzung immer mitbetrachtet. Je nach Nutzung können sich daraus unterschiedliche Anforderungen an Bauteile, Brandabschnitte oder technische Maßnahmen ergeben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein leerer Raum und derselbe Raum mit dichter Möblierung oder intensiver Nutzung können brandschutztechnisch sehr unterschiedlich bewertet werden – obwohl sich die bauliche Struktur nicht verändert hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim IBB Leipzig fließt die Betrachtung der Brandlast daher frühzeitig in die Planung ein, insbesondere bei gewerblichen Nutzungen oder Nutzungsänderungen, bei denen sich die Bedingungen deutlich verändern können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56492; Unsere Erfahrung: Nicht nur die Gebäudehülle entscheidet über das Brandverhalten – sondern auch das, was sich im Gebäude befindet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 10:09:23 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Brandschutz kennt selten nur eine richtige Lösung</title>
      <link>https://www.schmoeller-brandschutz.de/brandschutz-kennt-selten-nur-eine-richtige-losung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der beste Weg entsteht im Kontext
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im bautechnischen Brandschutz entsteht häufig der Eindruck, es gäbe für jede Situation eine klare, eindeutige Vorgabe. In der Praxis zeigt sich jedoch: Viele Fragestellungen lassen sich nicht mit einer einzigen Standardlösung beantworten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn jedes Bauprojekt bringt eigene Rahmenbedingungen mit sich – von der Nutzung über die Gebäudestruktur bis hin zu wirtschaftlichen und gestalterischen Anforderungen. Das führt dazu, dass im Brandschutz oft mehrere Lösungswege möglich sind, die jeweils unterschiedliche Vor- und Nachteile mit sich bringen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Typische Einflussfaktoren sind unter anderem:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Gebäudenutzung – unterschiedliche Nutzungen erfordern unterschiedliche Schutzziele und Maßnahmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Architektonisches Konzept – offene Grundrisse, besondere Raumstrukturen oder gestalterische Anforderungen beeinflussen die Planung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Bauliche Gegebenheiten – insbesondere im Bestand müssen vorhandene Strukturen berücksichtigt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Wirtschaftlichkeit – Maßnahmen müssen nicht nur technisch sinnvoll, sondern auch umsetzbar sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Abstimmung mit Behörden – unterschiedliche Lösungsansätze müssen nachvollziehbar und genehmigungsfähig dargestellt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Praxis bedeutet das: Brandschutz ist weniger ein starres Regelwerk, sondern vielmehr ein Zusammenspiel aus Anforderungen, Abwägungen und fachlichen Entscheidungen. Für die Planung kommt es daher nicht nur darauf an, Vorschriften anzuwenden, sondern diese im Kontext des jeweiligen Projekts sinnvoll zu interpretieren und in ein funktionierendes Gesamtkonzept zu überführen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim IBB Leipzig entwickeln wir genau aus diesem Grund individuelle Lösungen, die sowohl den rechtlichen Rahmen erfüllen als auch zur Architektur und Nutzung des Gebäudes passen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56492; Unsere Erfahrung: Gute Brandschutzlösungen entstehen nicht durch das Anwenden eines Standards – sondern durch das Abwägen mehrerer möglicher Wege.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 16:41:52 GMT</pubDate>
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      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/c3d03fe9/dms3rep/multi/IBB+Post+14+-+15.04.26+%28Blog%29+%28Anton+Kustsinski%29.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Warum Nutzungsänderungen im Brandschutz oft unterschätzt werden</title>
      <link>https://www.schmoeller-brandschutz.de/warum-nutzungsanderungen-im-brandschutz-oft-unterschatzt-werden</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neue Nutzung - neue Anforderungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Gebäude bleibt selten über Jahrzehnte unverändert. Räume werden umgenutzt, Flächen neu aufgeteilt oder Gebäude erhalten eine völlig neue Funktion. Was auf den ersten Blick wie eine einfache Anpassung wirkt, kann im Brandschutz jedoch weitreichende Folgen haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn die Anforderungen an ein Gebäude richten sich nicht nur nach seiner Bauweise, sondern vor allem nach seiner Nutzung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Typische Beispiele aus der Praxis:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Büro wird Café – plötzlich halten sich mehr Personen gleichzeitig im Gebäude auf, Fluchtwege müssen neu bewertet werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Laden wird Fitnessstudio – andere Nutzungszeiten, höhere Personendichte und veränderte Anforderungen an Rettungswege.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Wohnung wird Praxis – zusätzliche Besucher, andere organisatorische Abläufe und möglicherweise neue technische Anforderungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Lagerfläche wird Verkaufsfläche – veränderte Brandlasten und neue Anforderungen an die Gebäudestruktur.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch wenn sich baulich oft wenig verändert, kann sich die brandschutztechnische Bewertung grundlegend verschieben. Der Grund: Nutzung beeinflusst unter anderem, wie viele Menschen sich im Gebäude aufhalten, wie schnell sie es im Ernstfall verlassen können, welche Brandlasten vorhanden sind, und welche technischen und organisatorischen Maßnahmen erforderlich sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dadurch entstehen häufig neue Anforderungen an Flucht- und Rettungswege, Brandabschnitte oder technische Anlagen. In der Praxis werden Nutzungsänderungen jedoch oft erst spät betrachtet – etwa dann, wenn ein Umbau bereits geplant oder sogar begonnen wurde. Das kann zu zusätzlichen Maßnahmen, Verzögerungen im Genehmigungsverfahren oder erhöhtem Abstimmungsaufwand führen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim IBB Leipzig prüfen wir Nutzungsänderungen deshalb frühzeitig und ganzheitlich, um passende und genehmigungsfähige Lösungen zu entwickeln – abgestimmt auf Gebäude, Nutzung und Rahmenbedingungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56492; Unsere Erfahrung: Kleine Änderungen in der Nutzung können große Auswirkungen auf die Anforderungen im Brandschutz haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 11:21:43 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Warum zwei scheinbar gleiche Gebäude unterschiedliche Brandschutzanforderungen haben</title>
      <link>https://www.schmoeller-brandschutz.de/warum-zwei-scheinbar-gleiche-gebaude-unterschiedliche-brandschutzanforderungen-haben</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Unterschied liegt im Detail
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55356;&amp;#57314; Auf den ersten Blick wirken viele Gebäude ähnlich: gleiche Größe, vergleichbare Grundrisse oder ähnliche Nutzung. Dennoch zeigt die Praxis im Brandschutz häufig, dass zwei scheinbar gleiche Gebäude ganz unterschiedliche Anforderungen erfüllen müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Grund dafür liegt darin, dass sich Brandschutz nicht nur an der äußeren Erscheinung eines Gebäudes orientiert, sondern an einer Vielzahl von Faktoren, die im Hintergrund eine Rolle spielen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu den entscheidenden Einflussgrößen gehören unter anderem:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Nutzung des Gebäudes – ein Bürogebäude stellt andere Anforderungen als ein Wohngebäude, eine Versammlungsstätte oder eine Pflegeeinrichtung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Personenzahl und Nutzerstruktur – wie viele Personen sich im Gebäude aufhalten und wie schnell sie es im Ernstfall verlassen können, hat großen Einfluss auf die Anforderungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Gebäudehöhe und -größe – mit zunehmender Höhe oder Ausdehnung steigen die Anforderungen an Rettungswege, Brandabschnitte und technische Anlagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Bauweise und Struktur – offene Grundrisse, Atrien oder besondere architektonische Konzepte können zusätzliche Maßnahmen erforderlich machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Nutzungsänderungen – selbst kleine Änderungen in der Nutzung können dazu führen, dass ein Gebäude neu bewertet werden muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das führt dazu, dass sich Anforderungen oft nicht direkt von einem Projekt auf ein anderes übertragen lassen – selbst wenn die Gebäude auf den ersten Blick vergleichbar erscheinen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für die Planung bedeutet das: Brandschutzkonzepte müssen immer individuell auf das jeweilige Gebäude abgestimmt werden. Standardlösungen greifen hier nur selten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim IBB Leipzig analysieren wir deshalb jedes Projekt im Detail, um die konkreten Rahmenbedingungen zu verstehen und daraus passende Lösungen abzuleiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56492; Unsere Erfahrung: Im Brandschutz entscheidet nicht, wie ein Gebäude aussieht – sondern wie es genutzt wird und welche Anforderungen sich daraus ergeben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/c3d03fe9/dms3rep/multi/IBB+Post+12+-+01.04.26+%28Blog%29+%28Katie+Chizhevskaya%29.jpeg" length="547859" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 10:43:11 GMT</pubDate>
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      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/c3d03fe9/dms3rep/multi/IBB+Post+12+-+01.04.26+%28Blog%29+%28Katie+Chizhevskaya%29.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/c3d03fe9/dms3rep/multi/IBB+Post+12+-+01.04.26+%28Blog%29+%28Katie+Chizhevskaya%29.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Warum Aufzüge im Brandfall nicht benutzt werden dürfen</title>
      <link>https://www.schmoeller-brandschutz.de/warum-aufzuge-im-brandfall-nicht-benutzt-werden-durfen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Ernstfall gilt: Treppe statt Aufzug
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufzüge gehören in modernen Gebäuden zum Alltag. Sie sind komfortabel, schnell und oft der bevorzugte Weg zwischen den Etagen. Im Brandfall gilt jedoch eine klare Regel: Aufzüge dürfen nicht benutzt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Vorgabe ist vielen bekannt – die Gründe dahinter sind jedoch oft weniger klar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein zentrales Problem liegt in der technischen Abhängigkeit von Strom und Steuerung. Kommt es im Brandfall zu einem Stromausfall oder zu Störungen in der Gebäudeleittechnik, kann ein Aufzug plötzlich stehen bleiben – im ungünstigsten Fall zwischen zwei Geschossen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weitere Risiken entstehen durch die Bauweise von Aufzugsschächten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Rauch kann sich schnell im Schacht ausbreiten – Aufzugsschächte wirken häufig wie vertikale Verbindungen durch das gesamte Gebäude. Rauch kann sich darüber in kürzester Zeit in mehrere Etagen ausbreiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Gefahr des Einschließens – bleibt ein Aufzug stehen, kann er zur Falle werden, insbesondere wenn sich Rauch im Schacht oder in angrenzenden Bereichen ausbreitet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Unklare Ansteuerung im Brandfall – moderne Gebäude verfügen zwar über Sicherheitssteuerungen, die Aufzüge automatisch in sichere Bereiche fahren, dennoch ist die Nutzung durch Personen im Brandfall nicht vorgesehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Erschwerte Rettung – eingeschlossene Personen können oft nur mit erheblichem Aufwand durch die Feuerwehr befreit werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus diesem Grund werden Aufzüge im Brandfall in der Regel automatisch außer Betrieb genommen oder in eine definierte Position gefahren. Für die Evakuierung von Gebäuden sind stattdessen Treppenräume und gekennzeichnete Fluchtwege vorgesehen, die speziell für den sicheren Personenaustritt geplant werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim IBB Leipzig berücksichtigen wir diese Zusammenhänge bereits in der Planung, insbesondere bei größeren Gebäuden oder Sonderbauten, in denen Aufzüge eine zentrale Rolle im Alltag spielen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56492; Unser Hinweis: Aufzüge sind für den normalen Betrieb ausgelegt – im Brandfall gelten jedoch andere physikalische und sicherheitstechnische Rahmenbedingungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/c3d03fe9/dms3rep/multi/IBB+Post+11+-+27.03.2026+%28Blog%29+%28miss+irine%29.jpeg" length="196421" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 15:05:07 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.schmoeller-brandschutz.de/warum-aufzuge-im-brandfall-nicht-benutzt-werden-durfen</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/c3d03fe9/dms3rep/multi/IBB+Post+11+-+27.03.2026+%28Blog%29+%28miss+irine%29.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/c3d03fe9/dms3rep/multi/IBB+Post+11+-+27.03.2026+%28Blog%29+%28miss+irine%29.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Rauch oder Feuer – was im Brandfall wirklich gefährlicher ist</title>
      <link>https://www.schmoeller-brandschutz.de/rauch-oder-feuer-was-im-brandfall-wirklich-gefahrlicher-ist</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brandgefahr beginnt oft unsichtbar
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn von Bränden gesprochen wird, denken die meisten Menschen zunächst an offene Flammen. Tatsächlich zeigt die Praxis jedoch: In vielen Brandereignissen stellt nicht das Feuer selbst die größte Gefahr dar, sondern der entstehende Rauch.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rauch entsteht bereits in sehr frühen Brandphasen und breitet sich oft deutlich schneller aus als die Flammen. Innerhalb kurzer Zeit können sich Rauchgase in Fluren, Treppenräumen oder angrenzenden Bereichen eines Gebäudes ausbreiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum Rauch im Brandfall so problematisch ist:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Schnelle Ausbreitung – Rauch steigt nach oben und verteilt sich über Treppenräume, Schächte oder Lüftungswege oft sehr schnell im Gebäude.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Sichtbehinderung – schon geringe Rauchmengen können die Orientierung erheblich erschweren. Fluchtwege sind dann nur noch schwer zu erkennen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Giftige Rauchgase – beim Verbrennen vieler Materialien entstehen gefährliche Gase, die bereits nach kurzer Zeit gesundheitsschädlich sein können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Temperaturentwicklung – heiße Rauchgase können sich unter Decken sammeln und dort sehr hohe Temperaturen erreichen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deshalb spielen im baulichen und technischen Brandschutz Maßnahmen zum Rauchschutz eine wichtige Rolle. Dazu gehören beispielsweise rauchdichte Türen, Rauchabzugsanlagen oder speziell geschützte Treppenräume. Beim Brandschutz geht es also nicht nur darum, Feuer zu begrenzen, sondern auch darum, die Ausbreitung von Rauch möglichst zu kontrollieren und sichere Bereiche im Gebäude zu erhalten.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim IBB Leipzig berücksichtigen wir diese Aspekte bereits früh in der Planung, da Rauchentwicklung und Rauchführung entscheidende Faktoren für Flucht- und Rettungssituationen sein können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56492; Unsere Erfahrung: In vielen Brandereignissen entscheidet nicht die Flammenhöhe über die Gefahr – sondern wie schnell sich Rauch im Gebäude ausbreitet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/c3d03fe9/dms3rep/multi/IBB+Post+10+-+16.03.26+%28Blog%29+%28JuliaDorian%29.jpeg" length="94058" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 17:53:48 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wenn es wieder wärmer wird</title>
      <link>https://www.schmoeller-brandschutz.de/wenn-es-wieder-warmer-wird</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Worauf beim Brandschutz im Frühjahr zu achten ist
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55356;&amp;#57137; Mit den steigenden Temperaturen verlagert sich das Leben wieder stärker nach draußen: Balkone werden genutzt, Gärten vorbereitet und Außenbereiche von Gebäuden wieder intensiver verwendet. Gerade in dieser Zeit entstehen jedoch auch einige typische Brandschutzrisiken, die im Alltag leicht übersehen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele dieser Situationen sind vermeidbar, wenn einige grundlegende Punkte beachtet werden:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56613; Grillgeräte richtig aufstellen – Grills sollten immer mit ausreichend Abstand zu Fassaden, Balkonen oder brennbaren Materialien betrieben werden. Besonders auf Balkonen können Hitze und Funken schnell Schäden verursachen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56613; Lagerung von Materialien im Außenbereich – Möbel, Kartons oder Baustoffe in Hof- oder Gebäudenähe können zusätzliche Brandlasten darstellen, wenn sie zu nah an Fassaden oder Rettungswegen gelagert werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56613; Freihalten von Flucht- und Rettungswegen – Mit der Nutzung von Außenflächen werden manchmal Fahrräder, Möbel oder Pflanzkübel in Fluren oder Treppenhäusern abgestellt. Diese Bereiche müssen jedoch jederzeit frei zugänglich bleiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56613; Technische Anlagen nach der Winterzeit prüfen – Außenbeleuchtung, elektrische Anschlüsse oder Ladeeinrichtungen sollten nach längerer Nutzungspause kontrolliert werden, bevor sie wieder regelmäßig verwendet werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerade bei Wohn- und Gewerbegebäuden zeigt sich: Viele Risiken entstehen nicht durch komplexe technische Fehler, sondern durch kleine Unachtsamkeiten im Alltag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim IBB Leipzig betrachten wir Brandschutz deshalb immer ganzheitlich – von der Planung über die technische Ausstattung bis hin zur sicheren Nutzung von Gebäuden im täglichen Betrieb.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56492; Unser Hinweis: Auch mit steigenden Temperaturen bleibt Brandschutz ein wichtiges Thema – oft beginnen sichere Gebäude mit einfachen, bewussten Entscheidungen im Alltag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 13:26:55 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Brandschutz im Bestand – besondere Herausforderungen bei bestehenden Gebäuden</title>
      <link>https://www.schmoeller-brandschutz.de/brandschutz-im-bestand-besondere-herausforderungen-bei-bestehenden-gebauden</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum Kreativität gefragt ist
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Bauen im Bestand gewinnt zunehmend an Bedeutung. Viele Gebäude werden saniert, umgebaut oder in ihrer Nutzung verändert. Doch während Neubauten von Beginn an nach aktuellen Vorschriften geplant werden, treffen im Bestand oft alte Strukturen auf moderne Anforderungen – insbesondere im Brandschutz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bestehende Gebäude entsprechen häufig nicht den heutigen brandschutztechnischen Standards. Gleichzeitig lassen sich bauliche Veränderungen nicht immer so einfach umsetzen wie bei einem Neubau. Tragende Konstruktionen, begrenzte Platzverhältnisse oder denkmalgeschützte Bauteile setzen der Planung häufig enge Grenzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Typische Herausforderungen im Brandschutz bei Bestandsgebäuden sind zum Beispiel:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Historische Bauweisen – Holzbalkendecken oder offene Treppenhäuser können ein erhöhtes Brandrisiko darstellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Begrenzte Platzverhältnisse – Flucht- und Rettungswege lassen sich oft nicht ohne Weiteres verbreitern oder neu anordnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Denkmalschutz – bauliche Maßnahmen müssen häufig mit dem Erhalt der historischen Substanz vereinbar sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ⚠️ Nachrüstung technischer Anlagen – für Brandmeldeanlagen, Rauchabzüge oder Leitungsführungen fehlt oft der notwendige Raum.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerade deshalb ist beim Bauen im Bestand eine besonders sorgfältige und individuelle Betrachtung erforderlich. Standardlösungen aus dem Neubau lassen sich nur selten direkt übertragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim IBB Leipzig entwickeln wir deshalb maßgeschneiderte Brandschutzkonzepte, die sowohl die bestehenden baulichen Gegebenheiten als auch die aktuellen rechtlichen Anforderungen berücksichtigen. Ziel ist es, ein sinnvolles Gleichgewicht zwischen Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und dem Erhalt der vorhandenen Gebäudestruktur zu schaffen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56492; Unsere Erfahrung: Gute Lösungen im Bestand entstehen nicht durch starre Regeln, sondern durch fachliche Analyse, Kreativität und enge Abstimmung zwischen Planung, Behörden und Bauherrn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/c3d03fe9/dms3rep/multi/IBB+Post+8+-+04.03.26+%28Blog%29+%28gehapromo%29.jpeg" length="667276" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 10:28:17 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Elektrospeichersysteme und Brandschutz – ein aktuelles Fachbuch</title>
      <link>https://www.schmoeller-brandschutz.de/elektrospeichersysteme-und-brandschutz-ein-aktuelles-fachbuch</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brandschutz im Kontext der Energiewende
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/c3d03fe9/dms3rep/multi/IBB+Post+7+-+25.02.26+%28Blog%29.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Elektrospeichersysteme gewinnen im Zuge der Energiewende zunehmend an Bedeutung – ob als stationäre Großspeicher, in Gebäuden, in der Industrie oder im privaten Umfeld. Mit der steigenden Verbreitung wächst jedoch auch die Relevanz des vorbeugenden Brandschutzes in Planung, Genehmigung und Betrieb dieser Anlagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gleichzeitig zeigt die Praxis: Für viele Anwendungsbereiche von Batteriespeichern existieren bislang nur begrenzte oder uneinheitliche Regelwerke, Normen und gesetzliche Vorgaben. Genau hier setzt das neue Fachbuch von Dipl.-Ing. (FH) Marco Schmöller an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Buch gibt einen systematischen Überblick über:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ✅ Bauordnungsrechtliche und brandschutztechnische Grundlagen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ✅ Planung, Genehmigung und Betrieb von Energiespeichersystemen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ✅ Risiken und Brandverhalten von Batteriespeichern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ✅ Technische, organisatorische und bauliche Schutzmaßnahmen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ✅ Praxisrelevante Anwendungsbereiche – von privaten Speichern bis zu Großanlagen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei wird insbesondere deutlich, dass Elektrospeichersysteme neue Herausforderungen für den Brandschutz mit sich bringen, da Technik, Nutzung und rechtliche Einordnung teilweise noch im Wandel sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ziel des Fachbuchs ist es, die vorhandenen Einzelinformationen aus Planung, Genehmigung, Betrieb und Forschung zusammenzuführen und einen neutralen, fachlich fundierten Gesamtüberblick zu schaffen – als Orientierung für alle am Projekt Beteiligten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerade im Spannungsfeld zwischen Energiewende, technologischem Fortschritt und Sicherheit wird deutlich: Der Umgang mit Batteriespeichern erfordert eine ganzheitliche Betrachtung des vorbeugenden und abwehrenden Brandschutzes bereits in frühen Planungsphasen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für uns beim IBB Schmöller ist dieses Thema ein zentraler Bestandteil der aktuellen und zukünftigen Brandschutzplanung – insbesondere bei technisch komplexen Anlagen und neuen Nutzungsformen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56492; Unsere Haltung: Neue Technologien brauchen neue, fundierte brandschutztechnische Betrachtungen – fachlich, rechtssicher und praxisnah.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 15:14:07 GMT</pubDate>
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      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/c3d03fe9/dms3rep/multi/IBB+Post+7+-+25.02.26+%28Blog%29+%28Mike+Mareen%29.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tipps für sichere Wintermonate</title>
      <link>https://www.schmoeller-brandschutz.de/tipps-fur-sichere-wintermonate</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sicher durch die Heiz- und Winterzeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Winterzeit bedeutet Kerzen, Heizlüfter, Lichterketten und trockene Raumluft – und damit auch ein erhöhtes Brandrisiko im Alltag. Gerade in den kälteren Monaten steigt die Zahl der Brandereignisse in Wohnungen, Büros und öffentlichen Gebäuden deutlich an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele Ursachen sind dabei vermeidbar und entstehen nicht durch technische Defekte, sondern durch kleine Unachtsamkeiten im täglichen Gebrauch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere Tipps für mehr Sicherheit in der kalten Jahreszeit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56613; Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen – besonders bei Adventsdekorationen oder in Kombination mit trockenen Materialien wie Tannenzweigen, Papier oder Stoff.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56613; Steckdosen nicht überlasten – Mehrfachsteckdosen, Heizlüfter und Lichterketten erhöhen die elektrische Belastung und können zu Überhitzung führen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56613; Heizgeräte regelmäßig prüfen – nur geprüfte Geräte verwenden und ausreichend Abstand zu Möbeln, Vorhängen und brennbaren Materialien einhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56613; Flucht- und Rettungswege freihalten – Winterausrüstung wie Schuhe, Kartons oder Kinderwagen gehören nicht in Treppenhäuser oder Flure.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56613; Rauchmelder testen – Batterien kontrollieren und die Funktionsfähigkeit regelmäßig überprüfen, insbesondere vor Beginn der Heizperiode.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            &amp;#55357;&amp;#56613; Lichterketten und Dekoration bewusst einsetzen – nur zugelassene Produkte verwenden und auf Beschädigungen an Kabeln achten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brandschutz ist im Winter besonders wichtig – zu Hause, in Büros und öffentlichen Gebäuden. Bei uns, dem IBB Leipzig, wissen wir: Sicherheit beginnt im Alltag – und mit dem richtigen Bewusstsein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56492; Unser Rat: Kleine Vorsicht spart große Folgen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/c3d03fe9/dms3rep/multi/IBB+Post+6+-+18.02.26+%28Blog%29+%28Valeriy%29.jpeg" length="189019" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 18 Feb 2026 12:17:39 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Warum frühzeitige Brandschutzplanung bares Geld spart</title>
      <link>https://www.schmoeller-brandschutz.de/warum-fruhzeitige-brandschutzplanung-bares-geld-spart</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weniger Umplanung. Mehr Effizienz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele Bauherren denken beim Start eines Projekts zuerst an Entwurf, Statik oder Haustechnik – und der Brandschutz kommt oft erst später auf den Tisch. Doch genau das führt häufig zu unnötigen Kosten, Planungsänderungen und Verzögerungen im Genehmigungsverfahren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn: Wird Brandschutz erst nachgelagert betrachtet, müssen Grundrisse angepasst, Schächte vergrößert oder Fluchtwege neu organisiert werden. Solche Änderungen wirken auf dem Papier klein – sind in der Umsetzung jedoch teuer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frühzeitiger Brandschutz spart Geld, Zeit und Nerven, weil:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ✅ Planungssicherheit entsteht – Behörden prüfen schneller, wenn ein schlüssiges und nachvollziehbares Konzept vorliegt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ✅ Kollisionen früh erkannt werden – besonders zwischen Haustechnik, Leitungsführungen und Brandabschnitten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ✅ Umbauten entfallen – jede nachträgliche Änderung am Tragwerk, an Fluren oder Schächten verursacht Mehrkosten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ✅ Materialien sinnvoll gewählt werden – statt im Nachhinein auf kostspielige Speziallösungen ausweichen zu müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ✅ Projektabläufe stabil bleiben – weniger Abstimmungsschleifen bedeuten weniger Zeitverlust.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim IBB Leipzig arbeiten wir deshalb bewusst in frühen Projektphasen mit Bauherren, Fachplanern und Architekten zusammen. Unser Ziel ist es, Brandschutz so zu integrieren, dass er Planung ermöglicht – statt sie später zu korrigieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            &amp;#55357;&amp;#56492; Unsere Erfahrung: Frühzeitiger Brandschutz ist keine Zusatzleistung – sondern eine Investition in Wirtschaftlichkeit und Planungssicherheit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/c3d03fe9/dms3rep/multi/IBB+Post+5+-+11.02.26+%28Blog%29+%28ME+Image%29.jpeg" length="485820" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 16:15:35 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.schmoeller-brandschutz.de/warum-fruhzeitige-brandschutzplanung-bares-geld-spart</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Was im Brandschutz oft falsch verstanden wird</title>
      <link>https://www.schmoeller-brandschutz.de/was-im-brandschutz-oft-falsch-verstanden-wird</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           5 häufige Irrtümer im bautechnischen Brandschutz...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Brandschutz kursieren viele Missverständnisse – und manche halten sich hartnäckig. Das Problem: Solche Irrtümer führen in Projekten oft zu falschen Entscheidungen, unnötigen Nachrüstungen oder Verzögerungen. Zeit, mit ein paar Mythen aufzuräumen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ❌ „Brandschutz = Feuerlöscher.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Falsch. Brandschutz beginnt nicht erst beim Löschen, sondern bereits beim Planen – mit baulichen, technischen und organisatorischen Maßnahmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ❌ „Das erledigt die Feuerwehr schon.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nein. Vorbeugender Brandschutz soll verhindern, dass es überhaupt zu gefährlichen Situationen kommt – und sorgt dafür, dass Menschen das Gebäude sicher verlassen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ❌ „Brandschutz behindert die Architektur.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Gegenteil: Früh integrierter Brandschutz erhält gestalterische Freiheit, weil spätere Einschränkungen und Umplanungen häufig entfallen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ❌ „Wir haben doch Rauchmelder – das reicht.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rauchmelder sind wichtig, aber nur ein kleiner Teil eines ganzheitlichen Sicherheitskonzepts – besonders bei größeren oder komplexeren Nutzungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ❌ „Das betrifft nur große Gebäude.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch kleinere Projekte müssen brandschutzrechtliche Vorgaben erfüllen – angepasst an Nutzung, Gebäudegröße und Risiko.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei uns, dem IBB Leipzig, sorgen wir dafür, dass Brandschutz verständlich bleibt – und im Bauprozess nicht zum Stolperstein wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56492; Unsere Erfahrung: Wer die Mythen kennt, plant sicherer und wirtschaftlicher.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/c3d03fe9/dms3rep/multi/IBB+Post+4+-+04.02.26+%28Blog%29+%28Plaifah%29.jpeg" length="111844" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 04 Feb 2026 21:23:37 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.schmoeller-brandschutz.de/was-im-brandschutz-oft-falsch-verstanden-wird</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/c3d03fe9/dms3rep/multi/IBB+Post+4+-+04.02.26+%28Blog%29+%28Plaifah%29.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Was Architekten über Brandschutz schon in der Entwurfsphase wissen sollten</title>
      <link>https://www.schmoeller-brandschutz.de/was-architekten-ueber-brandschutz-schon-in-der-entwurfsphase-wissen-sollten</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Früh mitdenken. Später sicher bauen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Entwurf lebt von Kreativität, klaren Linien und starken Ideen. Doch ob ein Bauprojekt später reibungslos genehmigt und wirtschaftlich umsetzbar ist, entscheidet sich oft schon ganz am Anfang – in der Entwurfsphase.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn genau hier werden die Weichen gestellt für:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ✅ Planungssicherheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ✅ Genehmigungsfähigkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ✅ architektonische Freiheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum lohnt sich eine frühe brandschutztechnische Einordnung?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56393; Weil spätere Umplanungen, Verzögerungen und Mehrkosten dadurch häufig vermieden werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56393; Weil Behörden ein schlüssiges Brandschutzkonzept als Grundlage für das Genehmigungsverfahren erwarten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56393; Weil gut integrierter Brandschutz Gestaltungsspielräume erhält, statt sie später einzuengen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wichtige Punkte, die in der Entwurfsphase früh mitgedacht werden sollten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ✅ Flucht- und Rettungswege – klar, kurz und realistisch nutzbar
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ✅ Treppenräume – Lage und Dimension sind oft entscheidend für spätere Nachweise
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ✅ Brandschutzabschnitte – sinnvoll in die Grundrisslogik integrieren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ✅ Frühe Abstimmung mit Fachplanern – spart Zeit, Nacharbeit und unnötige Schleifen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ✅ Schnittstellen zur Haustechnik – Brandmeldeanlagen, Sprinkler &amp;amp; Rauchabzug früh berücksichtigen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn diese Punkte früh berücksichtigt werden, bleibt der Entwurf stabil – und der Brandschutz wird Teil einer funktionierenden Planung, statt zum nachträglichen Korrekturfaktor zu werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56492; Unser Motto: Frühzeitige Zusammenarbeit sorgt für reibungslose Genehmigungen – und für Gebäude, die sowohl sicher als auch architektonisch überzeugend sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/c3d03fe9/dms3rep/multi/IBB+Post+3+-+28.01.26+%28Blog%29+%28HPMP+Studio%29.jpeg" length="564984" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 28 Jan 2026 15:21:10 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.schmoeller-brandschutz.de/was-architekten-ueber-brandschutz-schon-in-der-entwurfsphase-wissen-sollten</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Was macht ein gutes Brandschutzkonzept aus?</title>
      <link>https://www.schmoeller-brandschutz.de/was-macht-ein-gutes-brandschutzkonzept-aus</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Worauf es bei Planung, Genehmigung und Umsetzung wirklich ankommt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Brandschutzkonzept ist weit mehr als ein formales Dokument für das Genehmigungsverfahren. Es bildet die Grundlage dafür, dass Gebäude sicher genutzt werden können, Planungen verlässlich bleiben und Bauprojekte reibungslos umgesetzt werden.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           In der Praxis entscheidet die Qualität des Brandschutzkonzepts darüber, ob Genehmigungen zügig erteilt werden, ob Umplanungen vermieden werden, und ob Sicherheitsanforderungen sinnvoll in Architektur und Nutzung integriert sind.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ein gutes Brandschutzkonzept zeichnet sich dabei durch mehrere zentrale Aspekte aus:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           ✅ Rechtskonformität – es erfüllt die Anforderungen der jeweiligen Landesbauordnung
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           ✅ Praxisnähe – Lösungen, die sich in Planung und Bau realistisch umsetzen lassen
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           ✅ Individuelle Anpassung – jedes Gebäude ist anders, deshalb muss jedes Konzept maßgeschneidert sein
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           ✅ Klarheit &amp;amp; Verständlichkeit – für Bauherren, Architekten und Behörden gleichermaßen nachvollziehbar
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           ✅ Zukunftsfähigkeit – berücksichtigt Nachhaltigkeit, Digitalisierung (BIM) und spätere Nutzungsänderungen
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Bei uns, dem IBB Leipzig, entwickeln wir Brandschutzkonzepte, die nicht nur auf dem Papier bestehen, sondern im Alltag funktionieren – von der Idee bis zur Abnahme.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Unsere Haltung: Guter Brandschutz ist keine Nebensache, sondern ein entscheidender Erfolgsfaktor für jedes Bauprojekt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/c3d03fe9/dms3rep/multi/IBB+Post+2+-+21.01.26+%28Blog%29.jpg" length="248183" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 13:34:45 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.schmoeller-brandschutz.de/was-macht-ein-gutes-brandschutzkonzept-aus</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wer wir sind – und warum Brandschutz für uns mehr ist als Vorschrift</title>
      <link>https://www.schmoeller-brandschutz.de/wer-wir-sind-und-warum-brandschutz-fuer-uns-mehr-ist-als-vorschrift</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           IBB Schmöller - Wer sind wir eigentlich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brandschutz wird oft erst dann wahrgenommen, wenn er Probleme macht: wenn Genehmigungen stocken, Fluchtwege nicht passen oder Umbauten teuer werden. Für uns beim IBB Schmöller ist Brandschutz genau das Gegenteil.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir verstehen Brandschutz als integralen Bestandteil guter Planung – von Anfang an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Ingenieurbüro für Bautechnischen Brandschutz begleiten wir Bauprojekte deutschlandweit von der ersten Idee bis zur behördlichen Abnahme. Unser Fokus liegt dabei nicht auf Standardlösungen, sondern auf individuellen, genehmigungsfähigen Konzepten, die sich in der Praxis umsetzen lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was uns dabei wichtig ist:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ✅ Frühzeitige Einbindung – um Umplanungen, Verzögerungen und Mehrkosten zu vermeiden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ✅ Verständliche Konzepte – für Architekten, Bauherren und Behörden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ✅ Praxisnahe Lösungen – keine Theorie, die auf der Baustelle scheitert
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ✅ Persönliche Betreuung – fester Ansprechpartner statt wechselnder Zuständigkeiten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ob Neubau, Sanierung, Bauen im Bestand oder Sonderbauten: Guter Brandschutz bleibt oft unsichtbar – aber er entscheidet darüber, ob ein Gebäude sicher, nutzbar und genehmigungsfähig ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere Haltung: Brandschutz ist kein Hindernis für gute Architektur – sondern ihre Voraussetzung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/c3d03fe9/dms3rep/multi/IBB+Post+1+-+14.01.26+%28Blog%29.jpg" length="216065" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 14 Jan 2026 14:24:38 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.schmoeller-brandschutz.de/wer-wir-sind-und-warum-brandschutz-fuer-uns-mehr-ist-als-vorschrift</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/c3d03fe9/dms3rep/multi/IBB+Post+1+-+14.01.26+%28Blog%29.jpg">
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Feuerlöscher – Stiller Helfer in der Not</title>
      <link>https://www.schmoeller-brandschutz.de/feuerloescher-stiller-helfer-in-der-no</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jede Arbeitsstätte und daher auch Museen, Archive und Bibliotheken müssen mit Blick auf den Brandschutz geeignete technische Einrichtungen und Geräte vorhalten, um die Entstehung von Bränden zu verhindern bzw. ihre Ausbreitung einzudämmen. Der Feuerlöscher gehört dazu. Hocheffektiv, aber vielfach unterschätzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Deutschland wird der Brandschutz in den Bauordnungen der Bundesländer geregelt. Dabei wird im Rahmen der Vorbeugung nach baulichen, organisatorischen und anlagentechnischen Maßnahmen unterschieden. Zu Letzteren zählen nicht nur so komplexe Systeme wie Brandmeldeanlagen (BMA), Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA), Feststellanlagen für Brand- und Rauchschutztüren und selbsttätige Feuerlöschanlagen (z.B. Sprinkler- oder Gaslöschanlagen), sondern auch der `simple´, manuell zu bedienende Feuerlöscher. Dabei handelt es sich um ein tragbares, max. 20 Kilogramm schweres Gerät, das der Löschung von Klein- und Entstehungsbränden dient.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während Feuerlöschanlagen einen Brand oftmals nur eindämmen, können Feuerlöscher im wahren Sinne des Wortes ein Feuer vollständig löschen – vorausgesetzt, der Brandherd wird schnell entdeckt und die Löschmaßnahme wird zügig und richtig durchgeführt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Brandklasse entscheidet über den Löscher. Um Klein- und Entstehungsbrände wirksam löschen zu können, müssen die Geräte rasch auffindbar und jederzeit einsatzbereit sein (Überprüfungspflicht!). Darüber hinaus sollte der Nutzer mit der Handhabung des Gerätes vertraut sein und wissen, welches Löschmittel für welche Art von Brand (sog. Brandklasse) das geeignete ist. Auskunft dazu und zu anderen Belangen geben fünf Schriftfelder auf den Geräten. Die Brandklassen, für die ein Löscher geeignet ist, sind auf jedem Gerät mit Buchstaben (A, B, C, D und F) und Piktogrammen angegeben. Aufgrund der üblichen Brandlasten in Kulturbetrieben ist besonders an Feststoffbrände der Kategorie „A“ zu denken (z.B. organische Stoffe). Befinden sich jedoch z.B. Restaurierungswerkstätten im Gebäude, können auch die Kategorien B oder C (flüssige bzw. gasförmige Stoffe) relevant sein. Je nach Einsatzort der Feuerlöscher sind mögliche Sekundärschäden zu bedenken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für Archive, Bibliotheken und Museen wird dringend davon abgeraten, ABC-Pulverlöscher zu verwenden. Diese sind löschtechnisch hoch effektiv, aber aufgrund der staubigen und chemischen Substanzen für Kunst- und Kulturgut nicht brauchbar. Ähnliches gilt für die chemischen Auswirkungen von CO2-Löschern. Mit Blick auf den Schutz der Kulturgüter sind Wasser- oder
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schaumlöscher besser geeignet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie viele Geräte sind vorzuhalten und wo?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neben den Bauordnungen gibt u.a. die „Technische Regel für Arbeitsstätten“ (ASR A2.2) Auskunft über Maßnahmen gegen Brände. Während Kap. 4 über die „Eignung von Feuerlöschern und Löschmitteln“ informiert (z.B. Brandklassen und Löschmitteleinheiten) und Kap. 6 sich mit dem „Betrieb“ befasst (u.a. regelmäßige Wartung und Prüfung sowie Brandschutzhelfer), ist die „Ausstattung von Arbeitsstätten“ Gegenstand von Kap. 5. Unter Punkt 5.2 heißt es: „Der Arbeitgeber hat Feuerlöscheinrichtungen nach Art und Umfang der Brandgefährdung und der Größe des zu schützenden Bereiches in ausreichender Anzahl (…) bereitzustellen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine konkrete Bedarfsermittlung kann z.B. im Rahmen einer sog. Gefährdungsbeurteilung erfolgen. Zu deren Parametern zählen u.a. die Grundfläche des Gebäudes, die Einstufung der Brandgefährdung und die sog. Löschmitteleinheiten (LE), die jedoch keine quantitativen, sondern qualitative Größen beschreiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit Blick auf die „Grundanforderungen zur Bereitstellung von Feuerlöscheinrichtungen“ haben Arbeitgeber sicherzustellen, dass in Arbeitsstätten: „Feuerlöscher gut sichtbar und leicht erreichbar angebracht sind, (…) die Entfernung von jeder Stelle zum nächstgelegenen Feuerlöscher möglichst nicht mehr als 20 m (tatsächliche Laufweglänge) beträgt, um einen schnellen Zugriff zu gewährleisten, (…) die Standorte von Feuerlöschern durch das Brandschutzzeichen F001 „Feuerlöscher“ entsprechend ASR A1.3 „Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung“ gekennzeichnet sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Deutschland werden die Entwicklung, Fertigung, Überprüfung und Zulassung von Feuerlöschern übrigens ausschließlich von der MPA Dresden GmbH im sächsischen Freiberg begleitet bzw. durchgeführt. Auch wenn es hierzulande (noch) kein eigenes Feuerlöscher-Museum gibt, so findet sich der unübersehbare und unentbehrliche Helfer dennoch in vielen Sammlungen, deren kleinere und größere Bestände eine mehr als 100-jährige technische Entwicklung dokumentieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Artikel erschien zuerst in der Zeitschrift Kulturbetrieb (www.kulturbetrieb-magazin.de) Ausgabe Mai 2016
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 29 Nov 2021 18:52:28 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Vorbeugender Brandschutz in Kulturbetrieben - Betrieblich-organisatorische Maßnahmen sind unentbehrlich</title>
      <link>https://www.schmoeller-brandschutz.de/vorbeugender-brandschutz-in-kulturbetrieben-betrieblich-organisatorische-massnahmen-sind-unentbehrlich</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Museen, Archive und Bibliotheken sind recht häufig von Bränden betroffen. Allein im Jahr 2015 hat es in mindestens 19 kulturellen bzw. historischen Liegenschaften gebrannt, darunter einige Feuer mit verheerenden und sogar tödlichen Folgen. Um das Ausbrechen von Bränden zu verhindern, ist der sog. organisatorische Brandschutz von ganz besonderer Bedeutung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brandverhütung ist das Ziel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unter »vorbeugendem Brandschutz« (auch Brandverhütung) fasst man alle Maßnahmen, die ergriffen werden, um der Entstehung und Ausbreitung eines Brandes durch Feuer oder Rauch vorzubeugen. Abzugrenzen davon ist der sog. »abwehrende Brandschutz«, der die Belange der Feuerwehr beim Löschen oder Eindämmen eines Brandes betrifft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während beim vorbeugenden Brandschutz nahezu durchgängig bau- oder anlagentechnische Maßnahmen im Zentrum des Interesses stehen, werden betrieblich-organisatorische Vorkehrungen nicht selten als nachrangig betrachtet – obwohl gerade durch sie das Entstehen von Bränden besonders effektiv verhindert werden kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorbeugender Brandschutz wird in drei wesentliche Bereiche untergliedert:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Baulicher oder bautechnischer Brandschutz (passiver Brandschutz)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anlagentechnischer Brandschutz (aktiver Brandschutz)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Betrieblich-organisatorischer Brandschutz („interaktiver Brandschutz“)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bauliche Maßnahmen – hierunter fasst man z.B. Wände, Decken, Brandabschnitte, Brandschutztüren oder Fluchtwege – werden hierzulande in verschiedenen DIN bzw. DIN EN geregelt. Als passive Maßnahmen kann ihre Bedeutung nicht hoch genug eingeschätzt werden, aber ein Brandereignis verhindern kann der bautechnische Brandschutz nicht. Dies gilt auch für den anlagentechnischen Brandschutz, der alle technischen Anlagen und Einrichtungen umfasst, die z.B. der Detektion, der Auslösung eines Alarms und der Bekämpfung eines Brandes dienen bzw. seine Ausbreitung eindämmen oder behindern. Dazu gehören etwa Brandmeldeanlagen (BMA), Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA), Feststellanlagen für Brand- und Rauchschutztüren und selbsttätige Feuerlöschanlagen wie Sprinkler- oder Gaslöschanlagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nutzung bestimmt den Brandschutz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bau- oder anlagentechnische Maßnahmen sind bauordnungsrechtlich zwingend vorgeschrieben, können aber die Entstehung eines Brandes nicht verhindern. Dieses Ziel kann nur durch den betrieblich-organisatorischen Brandschutz erreicht werden, dessen zentrale Leitgedanken die konkrete Nutzung von Gebäuden sowie die daraus resultierenden Nutzungsspezifika sind. Davon ausgehend lassen Betreiber und / oder Nutzer von Gebäuden ein spezifisches Brandschutzkonzept erstellen, das Brandrisiken analysiert und wirksame Gegenmaßnahmen definiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es umfasst neben den o.g. Maßnahmen u.a. auch die Erstellung einer Brandschutzordnung (DIN 14096), das Anbringen von Flucht- und Rettungsplänen (DIN ISO 23601) und – sofern erforderlich – die Erstellung eines Feuerwehrplanes (DIN 14095). Diese `klassischen´ Mittel dokumentieren nicht nur die konkreten Maßnahmen, sondern sie geben den Nutzern, vor allem aber den meist ortsfremden Rettungskräften der Feuerwehr während des Einsatzes eine unersetzliche und mitunter lebenswichtige Orientierung im Gebäude.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um jedoch den Ausbruch und die Ausbreitung eines Feuers tatsächlich zu verhindern, muss eine Brandschutzordnung täglich „gelebt“ werden. Das beginnt bei der strikten Einhaltung relativ einfacher Maßnahmen: Das Verbot des Rauchens und offenen Feuers, das dauerhafte Freihalten von Flucht- und Rettungswegen sowie die stete Funktionstüchtigkeit brandschützender Bauteile wie Türen, Feststellanlagen usw.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gefährdungsbeurteilungen werden wichtiger
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bislang wurden Vorgaben aus dem Arbeitsstättenrecht bzw. aus berufsgenossenschaftlichen Regelungen (DGUV) und neuerdings auch aus der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) weniger dazu genutzt, vorbeugende Brandschutzmaßnahmen abzuleiten. Zukünftig wird es jedoch immer mehr die Aufgabe von Betreibern und Nutzern sein, anhand konkreter Gefährdungsbeurteilungen auch das Brandentstehungsrisiko zu bewerten. Denn erst die durchgängige Analyse von Gefährdungen und die hieraus ableitbaren Gegenmaßnahmen bereits im Vorfeld der Entstehung eines Brandes sind effektives Mittel, um das Thema Brandschutz nachhaltig und zukunftsfähig zu halten, d.h. es bleibt bei dem altbekannten Motto: „Gefahr erkannt – Gefahr gebannt“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welche konkreten Maßnahmen könnten im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes in Bezug auf die betrieblich-organisatorischen Maßnahmen im Fokus stehen? Beispielhaft seien erwähnt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ständiges Rauchverbot sowie Verbot offener Zündquellen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            dauerhaftes Freihalten von Flucht- und Rettungswegen in Verbindung mit deren Kennzeichnung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            regelmäßige Schulungen von Betriebsangehörigen im Rahmen der Brandschutzordnung; dazu zählt auch die Ausbildung zur Benutzung von Handfeuerlöschern nach ASR A 2.2
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            regelmäßige Prüfung elektrotechnischer Geräte nach berufsgenossenschaftlichem Regelwerk, um Zündquellen zu vermeiden; dazu zählt auch die Prüfung festinstallierter Elektroanlagen innerhalb des Gebäudes
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            regelmäßige Wartungszyklen von Technik, die durchgängig gefahrauslösend sein kann
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gefährdungsbeurteilung und Analyse von konkreten Handlungen bzw. Tätigkeiten innerhalb von Gebäuden; mit Blick auf Kulturbetriebe ist im Besonderen an mögliche Brandlasten in Depots zu denken sowie an den Umgang mit Lösemitteln u.a. Chemikalien, z.B. in Restaurierungswerkstätten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist davon auszugehen, dass es zukünftig nicht mehr ausreichen wird, im Rahmen der Genehmigungsphase ein Brandschutzkonzept zu erstellen und durch Fachleute ausführen zu lassen. Vielmehr wird es für Nutzer und Betreiber darum gehen, das Brandschutzkonzept dauerhaft „mit Leben“ zu füllen, d.h. die vereinbarten Maßnahmen zum vorbeugenden betrieblich-organisatorischen Brandschutz kontinuierlich im Blick zu haben und konsequent umzusetzen. Die Vorschriften zum Brandschutz sind kein Selbstzweck. Sie dienen vorrangig dazu, Leben zu sichern und zu retten – sowohl das der Gebäudenutzer, als auch der Einsatzkräfte der Feuerwehr. Bau- und anlagentechnische Vorkehrungen unterstützen den aktiven und passiven Brandschutz, aber sie können das achtsame und umsichtige Verhalten der Nutzer und Betreiber nicht ersetzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Artikel erschien zuerst in der Zeitschrift Kulturbetrieb (www.kulturbetrieb-magazin.de) Ausgabe Februar 201
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 29 Nov 2021 18:52:26 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Brandschutz in Archiven und Depots - Alles geregelt?</title>
      <link>https://www.schmoeller-brandschutz.de/brandschutz-in-archiven-und-depots-alles-geregelt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorrangige Ziele staatlicher bzw. behördlicher Vorschriften zum vorbeugenden Brandschutz sind der Schutz von Leib und Leben, der Umwelt und der öffentlichen Sicherheit. Dagegen muss der Schutz von Sachwerten selbstverantwortlich geplant, umgesetzt und kontrolliert werden – das gilt auch für Kunst- und Kulturgüter in Archiven und Depots.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt keine Standards für Brandschutz in Depots!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oberste Priorität in den „klassischen“ bauordnungsrechtlichen Anwendungsvorschriften für brandschutztechnische Belange haben die Evakuierung von Personen, die Sicherheit der Rettungskräfte und das Eindämmen bzw. Beseitigen der Gefahren. Neben den Löscharbeiten zählen u.a. Brand- und Trennwände, Abstandsflächen und mindestens zwei bauliche Fluchtwege dazu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das „klassische“ Bauordnungsrecht formuliert Mindestvorschriften, die sich jedoch nicht mit dem Schutz und der Rettung von Sachwerten wie z.B. Gebäuden, Ausstattung oder technischen Anlagen befassen. Dies liegt allein in der Eigenverantwortung des Eigentümers bzw. Nutzers. Das gilt auch für Immobilien, in denen einzigartige Werte lagern, z.B. Staatsarchive, Kunstdepots und Langzeitarchive. Dem Eigentümer bzw. Nutzer obliegen die Planung, Installation und Wartung geeigneter Löschanlagen oder die Einrichtung gekapselter Sonderbereiche für die Aufbewahrung der wertvollsten Objekte, Dokumente und Archivalien. In diesen Zusammenhang gehören auch geeignete Anlagen für die brandmeldetechnische Überwachung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nutzungsspezifische Schutzkonzepte vereinbaren!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Betreiber bzw. Nutzer von Depots müssen wissen: Das Bauordnungsrecht der Länder formuliert die typischen Brandschutzkonzepte, die jedoch nicht den Schutz von Sachwerten einschließen. Gleichwohl gibt es nutzungsspezifische Konzepte, die sowohl den gesetzeskonformen Personen- und Nachbarschutz als auch den Schutz von Sachwerten und Kulturgütern zum Inhalt haben. Wenn solche Konzepte umgesetzt werden sollen, müssen die Fachleute vom Brandschutz konkret darauf angesprochen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Praxis ist es häufig so: Betreiber bzw. Nutzer von Depots und Archiven gehen selbstverständlich davon aus, dass die Konzepte und Maßnahmen für den vorbeugenden Brandschutz auch für den Schutz der Sachwerte ausgelegt sind. Nicht selten stellt man erst im Nachhinein fest, dass Nutzer und Fachplaner von ganz anderen Voraussetzungen, Bedingungen und Zielen ausgegangen sind. Fachplaner für den Brandschutz sollten aber nicht als „notwendiges Übel“ betrachtet, sondern möglichst früh in den Planungsprozess eingebunden werden. Wesentliche und zielführende Aspekte dabei sind zum einen die bauordnungsrechtlichen Mindestwerte und eine durch die spezifische Nutzung bedingte Definition weiterer Schutzkomponenten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lösungsvorschläge (Auswahl)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus der Erfahrung in der Betreuung unterschiedlichster Kultureinrichtungen abschließend einige Anregungen für den Schutz einmaliger Kunst- und Kulturgüter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bautechnik:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In den Depots und Archiven der Vereinigten Domstifter zu Naumburg, Merseburg und des Kollegiatsstiftes Zeitz wurden neben den standardmäßigen Schutzmaßnahmen zusätzlich Gaslöschanlagen eingebaut. Außerdem wurden Vorkehrungen getroffen, um eingesetztes Löschwasser aus dem Gebäude abzuleiten. Dazu dienen Öffnungen in der Außenwand oberhalb der Geschossdecke über den besonders zu schützenden Räumen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwischen Depots bzw. Archiven und den angrenzenden Räumen sollte unbedingt eine Sicherheitsschleuse eingebaut werden. Diese dient sowohl dem Sachwertschutz als auch dem feuerwehrtechnischen Einsatz. Die Schleuse schützt das Archiv vor dem Eindringen eines Brandes von außen und umgekehrt das Gebäude bei einem Brand im Inneren des Archivs.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ausstattung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In Archiven und Depots sollten sich keine Arbeitsplätze (z.B. PCs, Kopierer) bzw. technische Geräte für die Pausengestaltung befinden. Es ist menschlich nachvollziehbar, wenn Kühlschränke, Kaffeemaschinen oder Wasserkocher gleich zur Hand sind, aber mit Blick auf den Brandschutz ist dies grundgefährlich, denn elektrisch betriebene Geräte gelten als Brandursache Nr. 1! Hier stehen auch die Vorgesetzten bzw. Beauftragten für den Brandschutz in der Pflicht zu kontrollieren und die gültigen Vorschriften durchzusetzen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verhalten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Neben defekten Geräten zählt menschliches Fehlverhalten im Umgang mit Feuer oder sonstigen Zündquellen zu den häufigsten Gründen für Brandereignisse. Dazu gehört der umsichtige Umgang mit dem Betrieb technischer Anlagen. Diese sollten beim Betreten von Archiven durch Schlüsselschalter ein- und beim Verlassen unbedingt wieder ausgeschaltet werden. Brandschutztüren sollten nicht mit Keilen festgeklemmt werden, so bequem es auch sein mag. Auch der „Klassiker“ ist nicht zu vergessen: Rauchverbote unbedingt beachten!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Artikel erschien zuerst in der Zeitschrift Kulturbetrieb (www.kulturbetrieb-magazin.de) Ausgabe August 2015
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Was ist eigentlich eine Türfeststellanlage?</title>
      <link>https://www.schmoeller-brandschutz.de/was-ist-eigentlich-eine-tuerfeststellanlage</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wesentliche Aufgaben des vorbeugenden Brandschutzes sind es, Leben, Gesundheit, Eigentum, Besitz und Umwelt zu schützen. Das gilt auch für kulturelle Betriebe. Dennoch kommen Ausstattung und Überwachung brandmeldetechnischer Anlagen im Vergleich zur Steuerungs- und Überwachungstechnik für Klima, Diebstahl oder Einbruch oft relativ kurz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schotten dicht! Im Ernstfall.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Museen, Ausstellungshäuser, Bibliotheken u.a. Kultureinrichtungen wollen in aller Regel als offene Orte wahrgenommen werden, in denen Besucher und Gäste sich möglichst frei bewegen können. Dies kann mit brandschutztechnischen Auflagen kollidieren, besonders dort, wo es um sog. Brandabschnitte geht. Damit werden Bereiche definiert, die im Brandfall bestimmungsgemäß ausbrennen dürfen bzw. für die Einsatzkräfte der Feuerwehr noch zu beherrschen sind. Getrennt werden die Abschnitte, die ein Übergreifen auf andere Gebäudeteile verhindern sollen, mittels feuerbeständiger Abschlüsse, z.B. Brandschutztüren oder -tore. Sog. Feststellanlagen (FSA) oder Türfeststellanlagen (TFA) sorgen dafür, dass die Brandabschlüsse im Regelbetrieb offengehalten werden, aber bei Brand oder Rauchentwicklung sicher schließen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           FSA / TFA bestehen im Wesentlichen aus einer Feststelleinrichtung (z.B. Magnet oder Türschließer), mindestens einem Branderkennungselement (z.B. optischer Rauchmelder), mindestens einem Handauslösetaster für manuelles Schließen und einer Versorgung mit Energie. Hierzulande benötigen Feststellanlagen eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ), die durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) erteilt wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schnittstelle Brandmelde- und Gebäudeleittechnik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Feststellanlagen schließen in der Regel selbsttätig oder werden über einen Handauslöser manuell bedient. Allerdings ist es auch zulässig, FSA / TFA mittels Signal der Brandmeldeanlage (BMA) schließen zu lassen. Durch die Verknüpfung mit der ohnehin vorhandenen Gebäudeleittechnik (GLT) kann einerseits die technische Überwachung gebündelt werden; andererseits ist es bedingt möglich, auf zusätzliche Rauchmelder für FSA / TFA zu verzichten. Das kann für die Nutzung denkmalgeschützter Gebäude oder für die Gestaltung von Ausstellungsräumen von Interesse sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da solche Lösungen von der gültigen Richtlinie „Brandmeldeanlagen. Aufbau und Betrieb“ (DIN 14675) abweichen, müssen Einrichtung und Betrieb im Vorfeld sowohl mit der Genehmigungsbehörde als auch mit dem abnehmenden technischen Sachverständigen für BMA abgestimmt werden. Zu beachten ist die jeweilige Landesbauordnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf Flucht- und Rettungswegen sind aber zwingend Brandmelder zu verwenden, die auf Rauch reagieren. Voraussetzung für die effiziente Verknüpfung von vorbeugendem Brandschutz und GLT ist die Einrichtung einer sog. Brandfallsteuerung, die der Anlage „sagt“, was zu tun ist: Anschalten der Entrauchung, Öffnung von Rauch- und Wärmeabzügen, Entriegelung von Fluchttüren, Abschalten von Lüftungsanlagen, Schließen von Brand- und Rauchschutztüren usw. Je nach Gebäude und Nutzung kann die Matrix die situationsabhängigen Befehle z.B. nach einzelnen Geschossen oder Brandabschnitten steuern. Raumbezogene Szenarien würden die Programmierung komplizieren und die Wahrscheinlichkeit von Fehlern erhöhen, sodass abzuwägen ist, ob der Aufwand wirtschaftlich vertretbar ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor Inbetriebnahme eines Gebäudes muss die Brandfallsteuerung einer umfassenden Wirkprinzipprüfung durch einen bauaufsichtlich anerkannten Prüfsachverständigen unterzogen werden. Auf die Betreiber von Sonderbauten kommen in diesem Zusammenhang künftig weitere zeitliche und auch wirtschaftliche Aufwendungen zu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Artikel erschien zuerst in der Zeitschrift Kulturbetrieb (www.kulturbetrieb-magazin.de) Ausgabe Mai 2015
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Barrierefreiheit vs. Brandschutz? Standards regeln den Zugang – was ist mit der Evakuierung?</title>
      <link>https://www.schmoeller-brandschutz.de/barrierefreiheit-vs-brandschutz-standards-regeln-den-zugang-was-ist-mit-der-evakuierung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inklusion und Barrierefreiheit in öffentlichen Einrichtungen ist immer wieder Gegenstand kontroverser Diskussionen – von der Planung, über die Genehmigung bis zur Nutzung. Davon betroffen sind auch Museen, Bibliotheken und Archive. Für den Brandschutz ergibt sich hinsichtlich der Evakuierung im Bedarfsfall eine besondere Perspektive auf das vielschichtige Thema, das nicht auf Menschen im Rollstuhl reduziert werden darf. Dazu einige Anmerkungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Barrieren bei der Evakuierung (Auswahl)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die gesellschaftlich geforderte Zugänglichkeit öffentlicher Gebäude und aller ihrer Teile bzw. Geschosse ist u.a. in den Landesbauordnungen festgelegt und wird für den funktionalen Nutzungsfall in aller Regel ohne besondere Probleme umgesetzt. Dennoch kann es an neuralgischen Stellen zu praktischen Konflikten zwischen den technisch-baulichen Vorschriften und der konkreten Situation vor Ort kommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rauchschutztüren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das sind Türen, die im Brandfall automatisch schließen, um zu verhindern, dass sich Rauchgase durch das Gebäude weiterverbreiten. Für körperlich eingeschränkte Personen kann diese sinnvolle brandschutztechnische Einrichtung ein absolutes Hemmnis darstellen. Um dennoch entkommen zu können, müssen Evakuierungskonzepte geeignete Schnittstellen resp. Fluchtwege berücksichtigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Treppenhäuser
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Bauordnungsrecht fordert zwei voneinander unabhängige Fluchtwege. In öffentlichen Gebäuden sind das meist Treppen, die in zwei unabhängigen Brandabschnitten untergebracht sein müssen. Ausnahmen – etwa in Gebäuden mit Bestandsschutz – bedürfen besonderer bauordnungsrechtlicher Genehmigung. Treppen bzw. Stufen und Barrierefreiheit sind jedoch meist ein Widerspruch, d.h. für Rollstuhlfahrer oder Gehbehinderte kann das eigenständige Verlassen schwierig oder unmöglich sein. Auch das Tragen anderer Personen birgt Risiken: Helfer können sich körperlich übernehmen oder gemeinsam mit dem Eingeschränkten stürzen. Auch können räumliche Engpässe anderen Personen eine zügige und sichere Flucht erschweren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufzüge Im Brandfall dürfen vorhandene Aufzüge nicht benutzt werden. Ausnahmen bilden nur eigens dafür ausgerichtete Brandschutz- bzw. Feuerwehraufzüge, die ein sicheres Verlassen des Gebäudes ermöglichen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alternative Lösungen (Auswahl)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bereits im Planungsprozess sollten ergänzende Szenarien entwickelt und in der Umsetzung berücksichtigt werden. Dazu können Verhaltensvorschriften oder speziell eingerichtete Schutzräume gehören. Empfohlene Ansprechpartner sind die Feuerwehr oder die zuständige Brandschutzbehörde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anweisungen für das Betriebspersonal
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mitarbeiter kultureller Einrichtungen, z.B. Service- und Aufsichtskräfte, sollten informiert und geschult sein, alle Personen, die Unterstützung benötigen, kompetent und umsichtig betreuen und begleiten zu können. Dazu gehören geeignete betrieblich-organisatorische Anweisungen und regelmäßige Übungen für den Evakuierungsfall.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wartezonen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An geeigneten Stellen auf den Fluchtwegen (z.B. an Übergängen zu benachbarten Brandabschnitten) können besonders markierte Bereiche eingerichtet werden, in denen sich Menschen mit Einschränkung sammeln, um mit Unterstützung ortskundiger Personen evakuiert zu werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schutzräume
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das sind brandschutz- und lüftungstechnisch abgetrennte Bereiche innerhalb eines Gebäudes oder Geschosses, in denen Personen auf Hilfe durch die Feuerwehr warten müssen. In der Realität werden diese Bereiche jedoch allzu gern als Abstellräume missbraucht. Darüber hinaus ist der Aufenthalt in diesen Räumen im Katastrophenfall für viele Menschen eine psychologische Belastung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufzüge
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgesehen von der o.g. Ausnahme ist in Deutschland derzeit eine gesetzeskonforme Evakuierung von Personen über Aufzüge nicht möglich. Das war nicht immer so. Bis 2007 ermöglichte in Berlin die Verordnung über Rettungswege für Behinderte (BeRettVO) in Sonderbauten und unter bestimmten technischen Voraussetzungen den Einsatz von Aufzügen. Die Verordnung, die zumindest aus technischer Perspektive eine plausible Lösung vorsah, ist nicht mehr in Kraft, kann jedoch aus Sicht des Verfassers für bestimmte Anwendungsfälle zur Information herangezogen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während die barrierefreie Zugänglichkeit öffentlicher Gebäude nach standardisierten Vorschriften geregelt und zunehmend umgesetzt wird, bleibt die Frage der Evakuierung von Personen – ob mit oder ohne Beeinträchtigung – überwiegend Gegenstand individueller Vorsorge.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Artikel erschien zuerst in der Zeitschrift Kulturbetrieb (www.kulturbetrieb-magazin.de) Ausgabe August 2014
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/c3d03fe9/dms3rep/multi/blog-b5-bild1.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/c3d03fe9/dms3rep/multi/blog-b5-bild2.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 29 Nov 2021 18:52:14 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>„Es regnet, es regnet, die Bühne wird nass …“ - Löschanlagen in Versammlungsstätten</title>
      <link>https://www.schmoeller-brandschutz.de/es-regnet-es-regnet-die-buehne-wird-nass-loeschanlagen-in-versammlungsstaetten</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Adaption eines Kinderliedes wurde in der jüngsten Vergangenheit traurige Realität mit teilweise erheblichen Schäden an bzw. in Versammlungsstätten. Havarien mit Sprinkleranlagen gab es im Staatsschauspiel Dresden (Mai 2016, Kleines Haus), im Stage Metronom Theater in Oberhausen (August 2017), in der Staatsoperette Dresden (Oktober 2017), im Sauerland-Theater in Arnsberg (November 2017) und in der Deutschen Oper in Berlin (Dezember 2017). Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen sind Löschanlagen im Bühnenbereich zu verwenden, die im Alarmfall eine Menge an Wasser in kurzer Zeit auslassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Historische Vorgaben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Früher wurde für den Bau von Theatern und Versammlungsstätten viel Holz verwendet. Noch heute sind z.B. im Goethe-Theater Bad Lauchstädt (1802) die mitunter aufwändig in Steinoptik verzierten Holzkonstruktionen an Dach, Schnürböden, Unterbühnen und tragenden Stützen zu sehen. Zugleich bedeuteten Dekorationen und Kulissen in Verbindung mit den Beleuchtungsarten (früher Kerzen und Gaslampen, später energiereiche Scheinwerfer) eine erhebliche Brandgefahr. Auch bei sog. Lichtspieltheatern (Kino), war die Gefahr einer Brandentstehung im Bereich der Projektoren (heiße Lampen mit schnell brennendem Zelluloid-Film) sehr groß. Dies führte aufgrund vieler Brände (u.a. im Wiener Ringtheater im Jahr 1881) zu Vorschriften, die z.B. den Einbau von Feuerlöschanlagen verlangten oder die bauliche Abtrennung von Zuschauerhaus und Bühnenhaus mit dem sog. Eisernen Vorhang erforderten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Reduzierte Brandlasten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Brandgefahren in der heutigen Zeit sind im Vergleich zur Zeit der Entstehung der vorgenannten Vorschriften nicht nur deutlich geringer, sondern auch anders. So werden ausschließlich nichtbrennbare bzw. schwerentflammbare Baustoffe, Dekorationen und Materialien eingesetzt. Wichtige Schritte sind auch das Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden sowie die zunehmende Verwendung „kalter“ LED-Scheinwerfer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gefahren sind heutzutage nur noch auf – wie jeher – menschliches Versagen bzw. elektrische Defekte und ggf. pyrotechnikrelevante Produkte zurückzuführen. Bei bestimmungsgemäßer Verwendung sowie der regelmäßigen und sorgfältigen Prüfung und Wartung von elektrischen Anlagen können die Risiken noch weiter minimiert werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aktuelle Vorschriften
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Muster-Versammlungsstättenverordnung (MVStättVO), welche (ggf. mit modifizierten Angaben) in allen Bundesländern bauaufsichtlich eingeführt ist, gilt für den Neubau und für die grundlegende Sanierung von Versammlungsstätten. Hier wird nur noch für Großbühnen (mehr als 200 m² einschl. Zuschauerhaus und Bühnenhaus) eine Löschanlage als offenes System (= Sprühflutanlage) gefordert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Insofern kann davon ausgegangen werden, dass Gebäude mit Löschanlagen den Vorschriften damals wie heute entsprechen. Die in aktuellen Presseartikeln proklamierte „übertriebene Brandschutzsicherheit“ ist insoweit zurückzuweisen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Technische Grundlagen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Löschanlagen unterscheiden sich in wassergeführte und in gasgeführte Anlagen. Aufgrund der Wirkungsweise sind in Versammlungsstätten ausschließlich wassergeführte Anlagen vorgesehen. Die klassische Sprinkleranlage, wie man sie z.B. aus Verkaufsstätten kennt, haben mit Wasser gefüllte Rohrleitungen und Sprinklerdüsen, die mit Glasfässchen abgeschlossen sind. Ab einer bestimmten Temperatur platzen die Glaskörper und geben so das Wasser frei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da diese geschlossenen Düsen jedoch vergleichsweise spät auslösen, sind in Versammlungsstätten seit jeher offene Düsen vorgeschrieben, sog. Sprühflutdüsen (früher Regendüsen). Diese offenen Systeme werden grundsätzlich manuell ausgelöst. Früher geschah dies mittels Drehradschieber, heute mit elektrischen Schiebern, die per Fern-Handtaster geöffnet werden können. Die Auslösung der Löschanlage erfolgt durch die verantwortlichen Personen, z.B. die Brandwache neben der Bühne. Insofern ist eine „Fehl-Auslösung“ hierauf meist nicht zurückzuführen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Es gibt jedoch auch Löschanlagen, die automatisch über Brandmeldeanlagen ausgelöst werden. Als Signal dienen Brandmelder, die Auslösekriterien wie Rauch, Wärme, ggf. Flammen usw. aufweisen. Unter Umständen können diese automatischen Auslösekriterien bei einem Täuschungsalarm (ugs. Fehlalarm) das Auslaufen / Aussprühen des Wassers verursachen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorsichtiger Ausblick
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es mag sein, dass aufgrund der konkreten Nutzung von Theatern und Versammlungsstätten, die heute deutlich ungefährlicher bzw. risikoärmer sind als zu früheren Zeiten, die zukünftige Gesetzgebung entweder ganz auf offene Löschsysteme verzichtet oder zumindest alternative Ansätze ermöglichen wird. Solche Alternativen sind beispielsweise geschlossene (klassische) Sprinkleranlagen im Bühnenbereich in Kombination mit ausschließlich manuell ausgelösten Sprühflutanlagen am Eisernen Vorhang. Auch sind Wassernebelanlagen mit deutlich geringerem Wasserverbrauch denkbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Artikel erschien zuerst in der Zeitschrift Kulturbetrieb (www.kulturbetrieb-magazin.de) Ausgabe April 2018
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 29 Nov 2021 18:52:04 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ein Jahr nach der Brandkatastrophe von Notre Dame - Welche Maßnahmen wurden in Deutschland getroffen?</title>
      <link>https://www.schmoeller-brandschutz.de/ein-jahr-nach-der-brandkatastrophe-von-notre-dame-welche-massnahmen-wurden-in-deutschland-getroffen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am 15./16. April 2019 wütete ein verheerender Brand in der Weltkulturerbestätte Notre Dame in Paris. Die konkrete Ursache lässt sich wohl nicht genau bestimmen, jedoch haben zu diesem Zeitpunkt Bauarbeiten am Gebäude stattgefunden. Dass Brände bei Bauarbeiten zu großem Schadenausmaß führen, wurde in der Vergangenheit auch in Deutschland traurige Gewissheit (u.a. Flughafenbrand Düsseldorf 1996, Brand der Deutschen Oper Berlin 2005, Anna-Amalia-Bibliothek 2004 usw.).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was passierte danach – wie ist der aktuelle Stand?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach dem Ereignis in Paris wurden in Deutschland nahezu alle großen Kultureinrichtungen und insbesondere die Kirchenbauämter und Stiftungen, die auch Dome und Schlösser betreuen, durch die jeweiligen Landesbehörden aufgefordert, ihre Sicherheitskonzepte für ihre Gebäude zu prüfen und darzulegen. Zum Teil gibt bzw. gab es bereits Sicherheits- und Brandschutzkonzepte (z.B. aufgrund früherer oder aktueller Baumaßnahmen), zum Teil wurden solche Konzepte dann entwickelt bzw. dauert die Arbeit daran bis heute an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass Brandschutz und bei historischen Gebäuden auch der damit einhergehende Kulturgutschutz eine wichtige Aufgabe ist, ist seit Jahren in Deutschland bekannt und gelebte Praxis. Nicht zuletzt trug auch das dramatische Hochwasser 2002 (u.a. in Dresden) dazu bei, dass es – auch für den Brandfall – Schutzkonzepte und auch Notfallverbünde gibt. Ebenso bemerkenswert ist die Initiative „SILK – Sicherheitsleitfaden Kulturgut der Konferenz nationaler Kultureinrichtungen“. Anhand einer im Wesentlichen online gestützten Checkliste sind für vielerlei Gefährdungsszenarien – insbesondere auch für kleinere Einrichtungen – Möglichkeiten geschaffen, zunächst anhand der Bestandsaufnahme Defizite und Mängel zu erkennen und dann anhand eines „Stufenplans“ die weiteren erforderlichen Schritte zu organisieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Zwischenfazit ist festzuhalten, dass dem Grunde nach die brandschutztechnischen Belange in einem Großteil der relevanten Objekte bereits berücksichtigt sind. Natürlich kann auch das beste Brandschutzkonzept einen Brand nicht verhindern, jedoch können die durch den Gesetzgeber vorgegebenen Schutzziele wie Personenschutz, Einsatzmöglichkeit der Feuerwehr, Standsicherheit, Brandfrüherkennung usw. erreicht werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist zu tun?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die besonderen Schwierigkeiten bei Gebäuden, die von der Substanz her der Kathedrale von Notre Dame ähneln, sind:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            oftmals für die Feuerwehr schwer zugängliche Standorte in Innenstädten oder auf Berganhöhen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            teilweise kaum vorhandene Infrastruktur zur Versorgung mit Löschwasser
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            teilweise überhohe Dachstühle, die für Einsatzkräfte der Feuerwehr schwer erreichbar sind.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Rahmen dieses Beitrages kann nicht jede konkrete Einzelmaßnahme für jedes Gebäude benannt werden. Jedoch sollte dringend überprüft werden, welche der nachfolgend genannten grundlegenden Randbedingungen für den Einsatz der Feuerwehr bereits erfüllt sind bzw. zu welchen Belangen noch Abstimmungen und Maßnahmen erforderlich sind:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Abstimmungen und Begehungen mit den örtlichen Brandschutzbehörden (dies sind Brandschutzdienststellen der Kommune und/oder Landkreise sowie die lokale Feuerwehr) hinsichtlich des Feuerwehreinsatzes
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Klärung der Anfahrtbedingungen für die Feuerwehr sowie deren Aufstell- und Bewegungsflächen (u.a. Parkraumklärung)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Klärung der konkreten Löschwasserbedingungen (lokale Wasserversorgungsunternehmen)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Klärung der Zugangsbedingungen für Einsatzkräfte der Feuerwehr (Schließsystem, Zugänglichkeiten zum Dachraum usw.)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fluchtweg- und Evakuierungskonzept für Personen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ggf. Notfallkonzept zur Sicherung / Evakuierung von (losen) Kulturgütern
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Klärung der Alarmorganisation innerhalb (Brandmeldeanlage, Alarmierungsanlage usw.) und außerhalb des Gebäudes (Aufschaltungen zu Wachdiensten, Feuerwehr, interne Mitarbeiter) sowie der Alarm-Meldeketten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Besonders wichtig: Brandlasten aus (schwer zugänglichen) Dachräumen entfernen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Prüfen der Blitzschutzanlagen und ggf. Erneuerung / Sanierung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Prüfen der elektrotechnischen Anlagen und ggf. Erneuerung / Sanierung (möglichst Schlüsselschalter zum Stromlosschalten von elektrischen Anlagen – insbesondere im Dachraum)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Klären, ob ein Brandschutzkonzept für das Gebäude erstellt wurde und ggf. zu aktualisieren ist oder ob ein solches zu erstellen ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kann ein Brand wie in Paris verhindert werden?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die klare Antwort ist (leider) NEIN. Mit jeder Nutzung (interne Gefahrenquellen), aber selbst ohne Nutzung (externe Gefahrenquellen), kann in Gebäuden immer ein Brand entstehen. Bei besonderen Gefahrenlagen wie Baustellen sind zusätzliche Maßnahmen zur Brandverhütung zwingend erforderlich. Zur Planung von Brandschutzkonzepten insbesondere für historische, denkmalgeschützte Gebäude bereitet die Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege (WTA) e.V. eine Reihe von Merkblättern vor. Konkret hat das 2019 gegründete Referat Brandschutz (Ref. 11) das Grundlagenpapier „Brandschutz im
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Bestand und bei Baudenkmalen WTA I“ erarbeitet. Das Merkblatt 11-1 liegt als Weißdruck vor und weitere Unter-Merkblätter werden gerade intensiv erarbeitet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Artikel erschien zuerst in der Zeitschrift Kulturbetrieb (www.kulturbetrieb-magazin.de) Ausgabe Mai 2020
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 29 Nov 2021 18:52:01 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Corona-Hygienekonzepte - Herausforderungen auch für den Brandschutz</title>
      <link>https://www.schmoeller-brandschutz.de/corona-hygienekonzepte-herausforderungen-auch-fuer-den-brandschutz</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Corona-Pandemie als weltweites Ereignis hat durchgängig in allen Lebensbereichen Einfluss genommen. Insbesondere die Kultur- und Freizeitbranche ist von den Maßnahmen massivst betroffen. Für die hoffentlich bald zu erwartenden Teil- oder Komplettöffnungen gibt es seit 2020 entsprechende Hygienekonzepte zum Wiederbetrieb. Da niemand abschätzen kann, wie lange der Betrieb unter derartigen Maßnahmen weitergefahren werden oder ob es jemals andere Konzepte geben wird, sind insbesondere aus brandschutztechnischer Sicht Maßnahmen und Regeln zu beachten, um weiterhin die Gebäudesicherheit und die Sicherheit für die Benutzer zu gewährleisten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brandschutz bleibt wichtig
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es hat sich gezeigt, dass Infektionsschutzmaßnahmen teilweise nicht mit den Brandschutzvorschriften abgestimmt sind bzw. teilweise sogar Brandschutzmaßnahmen außer Kraft gesetzt wurden. Dies ist selbstverständlich so nicht zulässig und muss unbedingt in aktuellen Wiedereröffnungsszenarien berücksichtigt werden. Dieser Artikel gibt brandschutzrelevante Hinweise, die ergänzend zu den infektionsbedingten Hygienekonzepten erforderlich sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fluchtwege freihalten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Personensicherheit in Gebäuden mag die aktuelle Personenzahlbeschränkung zu Gute kommen, da sich die ursprünglich geplanten und genehmigten maximalen Personenzahlen derzeit nicht darstellen lassen. Dennoch müssen auch für diese Personen die entsprechenden Sicherheitsvorrichtungen beachtet werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bestehende Fluchtwege sind weiterhin dauerhaft benutzbar zu gestalten. Aufgrund von ggf. erforderlichen „Einbahnstraßen-Regelungen“ mit getrennten Ein- und Ausgängen wurden z.B. Hinweistafeln und Aufsteller vor den Notausgängen so platziert, dass die Fluchtwege nicht oder nur eingeschränkt nutzbar sind. Dies ist nicht zulässig und muss zwingend vermieden werden. Auch bei Eingängen mit Absperrungen (z.B. Tensatoren, Seilen, Aufstellern usw.) muss es nach wie vor gewährleistet sein, dass die Fluchtwege sicher benutzbar sind. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass nicht genutztes Mobiliar nicht in Fluchtwege gestellt werden darf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Reduzierung von Kontaktflächen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachvollziehbar ist das Ziel, möglichst viele Kontaktflächen, die Personen anfassen könnten, zu vermeiden. Dazu zählen u.a. Türklinken und Türöffnungen. Dennoch muss zwingend darauf geachtet werden, dass Brandschutztüren, sofern sie nicht über eine zugelassene Feststellvorrichtung verfügen, nicht verkeilt oder anderweitig in unzulässiger Weise offen gehalten werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Desinfektionsspender
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Desinfektionsspender u.a. Möglichkeiten zur Handhygiene sind grundsätzlich möglich, auch wenn sich diese Stationen ggf. wandbefestigt in Fluchtwegen (Treppenräumen und Fluren) befinden. Mobile Desinfektionsspender sind so aufzustellen, dass sie nicht im Gefahrenfall umkippen können und den Fluchtweg versperren. Zwar werden alle Desinfektionsmittel einen Alkoholanteil haben, jedoch ist die Entzündungswahrscheinlichkeit gering. Insbesondere in öffentlichen Gebäuden ist davon auszugehen, dass die Desinfektionsspender im Sichtbereich von Aufsichtspersonal stehen, so dass sich ein Missbrauch (z.B. Anzünden = Brandstiftung) nicht ergeben wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Angepasste Bestuhlung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei Bestuhlungen sind aufgrund der geltenden Abstandsregelungen auch veränderte Bestuhlungspläne erforderlich. Diese müssen auf einen aktuellen Stand gebracht und ausgehängt werden. Das heißt, es ist zwar ein Abstand von 1,50 m (größer 1,20 m) zwischen einzelnen Stühlen vorhanden, jedoch ergibt sich bei einer nicht mehr durchgängigen Reihenbestuhlung die Gefahr, dass Stühle im Fluchtfall verschoben werden und die Fluchtwege versperren. Demnach sind die Fluchtwege nach Versammlungsstättenverordnung einzuhalten (geradlinig Fluchtwege mit mind. 1,20 m Breite innerhalb von Räumen). Bei festen Reihenbestuhlungen sind die Absperrungen und Kennzeichnung von nicht zu besetzenden Stühlen so zu gestalten, dass die Fluchtwege nach wie vor funktionsfähig sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch die seit fast einem Jahr verminderten Öffnungszeiten ist ein erheblicher wirtschaftlicher Verlust entstanden. Dennoch darf dies nicht dazu führen, dass anstehende Wartungen und Prüfungen von brandschutztechnischen und sicherheitstechnischen Anlagen vernachlässigt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Artikel erschien zuerst in der Zeitschrift Kulturbetrieb (www.kulturbetrieb-magazin.de) Ausgabe Mai 2021
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 29 Nov 2021 18:51:58 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Brandschutz in Gebäuden: Auf die Nutzung kommt es an! oder: Soviel Brandschutz wie nötig, so wenig Brandschutz wie möglich</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Brandschutz begleitet unsere Gesellschaft und insbesondere das Bauwesen nicht erst seit spektakulären Brandereignissen und Unglücksfällen. Das sehr komplexe Thema ist nicht nur aus verschiedenen Blickrichtungen, sondern auch als zeitliche Prozessabfolge zu betrachten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brandvermeidung sollte oberste Priorität haben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brandschutzkonzepte haben eine Doppelnatur: Als Handlungsleitlinie für Planung und Ausführung sind sie einerseits notwendiger Bestandteil der Bauantragsunterlagen. Da die Brandschutzkonzepte nach der baulich-technischen Umsetzung weiterhin gültig bleiben, müssen sie andererseits während Nutzung und Betrieb der Gebäude beachtet werden. Deshalb beinhalten Brandschutzkonzepte neben baulich passiven Vorgaben (z.B. Feuerwiderstand, Brennbarkeit von Baustoffen) und anlagentechnisch aktiven Vorgaben (z.B. Brandmeldesysteme) Vorgaben zum betrieblich-organisatorischen Brandschutz für die spätere Nutzung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie gut ein Brandschutzkonzept tatsächlich funktioniert, zeigt sich ausschließlich im hoffentlich nie eintretenden Fall eines realen Brandes. Daher muss bei Nutzung und Betrieb von Gebäuden und insbesondere auch von Ausstellungshäusern, Museen usw. die Brandvermeidung bzw. die Verhinderung einer Brandentstehung an oberster Stelle stehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Demnach ist die Umsetzung eines genehmigten Brandschutzkonzeptes während der Nutzung in der Regel viel entscheidender als die eher formale Abarbeitung der Vorgaben eines Brandschutzkonzeptes während der Bauphase. Nicht die massiv sichtbare Brandschutzmaßnahme ist ein Indiz für guten Brandschutz, sondern vielmehr das Zusammenwirken bau- und anlagentechnischer sowie betrieblich-organisatorischer Maßnahmen. Eine mangelfreie und konzeptkonforme bauliche Umsetzung des Brandschutzkonzeptes sollte dabei genauso selbstverständlich sein, wie das korrekte Verhalten der Nutzer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leider „erkennt“ der Verfasser bei Vor-Ort-Begehungen Brandschutztüren regelmäßig am Holzkeil unter der Tür. Diese bewusste Außerkraftsetzung eines Teiles des Brandschutzkonzepts kann jedoch fatale Folgen haben. Das unter Nutzungsaspekten wünschenswerte Offenstehen von Türen kann mit zugelassenen und funktionswirksamen Lösungen realisiert werden, so dass ein Keil grundsätzlich verzichtbar ist. Bereits dieses Beispiel zeigt, dass ein zukunftsfähiges und nachhaltiges Brandschutzkonzept ohne konkrete Nutzungsbeschreibung eher schwierig zu erstellen ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brandschutz versus Ästhetik?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Moderne Brandschutzkonzepte umfassen mehr als nur die sichtbaren Maßnahmen. So ist z.B. das Anbringen bzw. Aufstellen von Fluchtwegpiktogrammen, von Flucht- und Rettungsplänen sowie von Feuerlöschern grundsätzlich Bestandteil des betrieblich-organisatorischen Brandschutzkonzeptes. Dies ist jedoch nicht zu verwechseln mit den darüber hinausgehenden „unsichtbaren“ Maßnahmen, die zur Erfüllung der bauordnungsrechtlichen Grundsätze und Schutzziele notwendig sind. Die sichtbaren Maßnahmen eines Brandschutzkonzeptes werden von stark ästhetisch geprägten Architekten nicht gern gesehen. Jedoch lassen sich mit ingenieurtechnischem Verstand auch optisch „verträgliche“ Lösungen realisieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier eine Auswahl möglicher Ansatzpunkte, wobei berücksichtigt werden muss, dass alternative ggf. von Standardlösungen abweichende Maßnahmen immer im Gesamtzusammenhang eines Brandschutzkonzeptes zu sehen sind. Außerdem ist eine vorherige Abstimmung zwischen den Projektbeteiligten, insbesondere mit den genehmigenden Instanzen, notwendig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Feuerlöscher:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das sichtbare Anbringen von Feuerlöschern innerhalb von Ausstellungsbereichen ist optisch nicht sehr attraktiv. Zum einen gibt es aber Feuerlöscher, die nicht die typische signalrote Farbe aufweisen, und andererseits besteht die Möglichkeit, Feuerlöscher verdeckt anzubringen. Bei einer nicht-sichtbaren Lösung ist eine entsprechende Kennzeichnung notwendig. Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass nicht direkt zugreifbare Brandschutzmaßnahmen immer eine gewisse Zeitverzögerung nach sich ziehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fluchtwegpiktogramme:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die typischen Schilder mit grünem Hintergrund und weißen Symbolen sind international standardisiert und beruhen auf Erfahrungen aus mehreren Jahrzehnten. Jedoch sind insbesondere in historischen Gebäuden Sonderlösungen möglich. Hier haben sich transparente Glasscheiben mit grünen Piktogrammen bewährt. Diese Lösung, die von gültigen technischen Regeln abweicht, nicht jedoch von Bauordnungsgesetzen, muss mit allen Beteiligten unter den Aspekten Schutzziel bzw. Erkennbarkeit von Fluchtwegen und Ausgängen diskutiert bzw. kommuniziert werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fluchtwege:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn aus einem Raum mehrere Ausgänge zu unmittelbar gesicherten Fluchtwegen führen (z.B. notwendige Flure, Treppenräume oder Ausgänge ins Freie), ist es vorstellbar, auf eine Anordnung von Fluchtwegpiktogrammen zu verzichten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Türen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Oftmals ist es in historischen Objekten notwendig, historische Türabschlüsse im Bestand zu erhalten, die jedoch unter normalen Aspekten keine brandschutztechnische Qualifizierung aufweisen und auch nicht durch entsprechende Ertüchtigungen derartige Qualitäten auch nur annähernd erreichen können. Unter Berücksichtigung eines Brandschutzkonzeptes ist es möglich und zulässig, die Funktionen zu splitten, so dass es im normalen funktionalen Betrieb ermöglicht werden kann, die historischen Türen sichtbar zu belassen und die notwendigen Brandschutzqualitäten in unmittelbarer räumlicher Nähe dieser Bestandstüren unterzubringen (z.B. als Nischentüren, die mit einer Feststellanlage offen gehalten werden und erst im Brandfall schließen, oder als Schiebetore o.ä. Lösungen).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die genannten und weitere Möglichkeiten können im Zuge einer vorzeitigen Brandschutzplanung realisiert werden. Zu Beginn einer Planung sollte die konkrete Nutzungsspezifik bekannt sein, um daraus eine entsprechende ganzheitliche Brandschutzkonzeption zu erarbeiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Artikel erschien zuerst in der Zeitschrift Kulturbetrieb (www.kulturbetrieb-magazin.de) Ausgabe August 2013
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Dies ist ein Zitat für Ihren neuen Beitrag. Um es zu ändern, klicken Sie einfach und beginnen Sie zu tippen."
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           John Doe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
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          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
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          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
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          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 24 Sep 2021 12:46:04 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Betrieblich-organisatorischer Brandschutz - Teil 1: Flucht- und Rettungspläne</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um Entstehung bzw. Ausbreitung von Bränden möglichst zu verhindern, gibt es den sog. vorbeugenden Brandschutz. Dazu gehören neben baulichen und anlagentechnischen Maßnahmen auch organisatorische Belange. Bei Letzterem ist der Flucht- und Rettungsplan von zentraler Bedeutung – gerade in öffentlichen Einrichtungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Keine lästige Notwendigkeit!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht wenige betrachten Flucht- und Rettungspläne als unästhetisches Übel, das obendrein niemand wahrnimmt. Diese Einschätzung sollte aber nicht dazu verleiten, in Archiven, Bibliotheken oder Museen auf die Kennzeichnung zu verzichten. Die Bedeutung des Flucht- und Rettungsplans ist enorm, denn er ist eines der wenigen sichtbaren Bindeglieder zwischen den Menschen im Gebäude und dem genau für diese Anlage erstellten Brandschutzkonzept. Der Flucht- und Rettungsplan ist ein auf das Wesentliche reduzierter Grundriss eines Geschosses oder einer Anlage; er enthält eine Fülle von Informationen, darunter Verlauf der Flucht- und Rettungswege, Lage der Notausgänge oder Standort des Betrachters.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Notwendigkeit für die Pläne ergibt sich aus Rechtsvorschriften für Sonderbauten und aus dem Arbeitsstättenrecht. Die Grundidee ist, in Arbeitsstätten ein hohes Sicherheitsniveau zu schaffen. Insbesondere bei Einrichtungen mit nicht eindeutiger Fluchtwegführung sollen die Mitarbeiter die Pläne kennen, um sich im Notfall selbst zu retten oder um Dritten zu helfen. Gut geeignet für die Vermittlung dieser Kenntnisse ist z.B. die jährliche Brandschutzbelehrung. Bauordnungsrechtlich werden die Pläne entweder im Rahmen eines Brandschutzkonzepts oder als Auflage aus Baugenehmigungen gefordert. Für öffentliche Gebäude sind in der Regel immer Flucht- und Rettungspläne zu erstellen und anzubringen. Sie dienen auch dazu, dass ortsunkundige Personen sich selbst über die Anlage und ihre Fluchtwege informieren können. Das gilt besonders für Museen, Bibliotheken und Archive, die einen hohen Anteil an Publikumsverkehr haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch wenn sich in der Praxis nicht jeder Mitarbeiter oder Besucher mit den Plänen befasst, sollte nicht auf diesen wesentlichen Bestandteil der Sicherheitsausstattung verzichtet werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aktuelle Gestaltung beachten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit 2012 gilt die DIN ISO 23601:2010-12 „Sicherheitskennzeichnung – Flucht- und Rettungspläne“. Die internationalen Sicherheitszeichen informieren über die relevanten Fluchtwege, über die Evakuierung und über Brandbekämpfungseinrichtungen. Um unabhängig von bestimmten Sprachen verstanden zu werden, sind die Pläne auf wenige Worte beschränkt und die Regeln für das Verhalten im Notfall sind eindeutig und in kurzer, prägnanter Form dargestellt. Die Europanorm ersetzt die zuvor für Deutschland gültige DIN 4844, zu der es wesentliche Unterschiede gibt, z.B. bei Farben, Gestaltung und Größen einzelner Symbole oder zur Anbringung der Schilder. Auf Anfrage stellt das IBB Ingenieurbüro Bautechnischer Brandschutz gerne eine Übersichtstabelle zu den Änderungen zur Verfügung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo ist der richtige Ort?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Flucht- und Rettungspläne sind an gut sichtbaren Stellen anzubringen. Dafür empfehlen sich in der Regel Bereiche, die weitere brandschutzrelevante Belange vorhalten, wie z.B. Feuerlöscher oder Handtaster für Brandmeldeanlagen. Einerseits macht es Sinn, die Pläne in der Nähe der Notausgänge anzuordnen, andererseits auch in Bereichen, die Besucher und Nutzer des Gebäudes gut einsehen können oder planmäßig aufsuchen. Eine ganz nette und fetzige, jedoch sehr außergewöhnliche Idee ist es, die Flucht- und Rettungspläne z.B. an WC-Innentüren zu montieren. Weitere Möglichkeiten sind die Rückseiten von Einlasstickets oder Ausstellungsführern oder als Anlage von Benutzer- bzw. Hausordnungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zukunftsvisionen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da der Schutz von Menschenleben ein hohes Gut ist, werden Gestaltung, Anbringung und Information über Flucht- und Rettungspläne ständig überprüft und weiter entwickelt. Dazu hat Jörg Seidel (unser Spezialist für Flucht- und Rettungspläne, Brandschutzordnungen und Feuerwehrpläne bei IBB Schmöller Brandschutz) in seiner Masterarbeit einige Möglichkeiten vorgeschlagen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „In bestimmten baulichen Anlagen wie Hotels, Seminar- und Konferenzzentren, Kinos und Theatern ggf. auch Museen könnten Kurzfilme zum vorbeugenden Brandschutz mit animierten Fluchtwegdarstellungen förderlich sein, wie es ähnlich in Flugzeugen oder Kreuzfahrtschiffen heute schon umgesetzt wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zur Sensibilisierung von Beschäftigten (oder anderen Personengruppen) für den vorbeugenden Brandschutz sind auch Bildschirmschoner denkbar, auf denen der Flucht- und Rettungsplan, die Brandschutzordnung und weitergehende Sicherheitsanweisungen bzw. Hinweise abwechselnd dargestellt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist auch eine automatische Ansteuerung von Bildschirmarbeitsplätzen parallel zu einer im Gebäude installierten dynamischen Fluchtweglenkung mit akustischer Alarmierung vorstellbar. Auf diesem Bildschirm könnte im Gefahrenfall zusätzlich auf den Alarm aufmerksam gemacht werden, verbunden mit dem Hinweis, welcher Fluchtweg zu verwenden ist und wo sich die Sammelstelle befindet. Dieses System könnte auch zur Unterstützung einer geordneten geschossweisen Evakuierung eingesetzt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weiter vorstellbar wären für sehr große, komplexe bauliche Anlagen auch Systeme, die eine individuelle, mobile Gebäudenavigation bzw. eine individuelle Fluchtweglenkung gekoppelt mit der dynamischen Fluchtwegsteuerung unterstützen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Kultureinrichtungen könnten Informationen über den vorbeugenden Brandschutz und über Flucht- und Rettungspläne auch auf Displays bereitgestellt werden. Im Normalbetrieb würden parallel dazu Informationen zu Ausstellungen oder Events kommuniziert. Im Notfall erfolgt eine starre Umschaltung auf Flucht- und Rettungsplan.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Artikel erschien zuerst in der Zeitschrift Kulturbetrieb (www.kulturbetrieb-magazin.de) Ausgabe Oktober 2016
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 03 Sep 2021 17:52:31 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Betrieblich-organisatorischer Brandschutz - Teil 2: Feuerwehrpläne</title>
      <link>https://www.schmoeller-brandschutz.de/betrieblich-organisatorischer-brandschutz-teil-2-feuerwehrplaen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stellen Sie sich vor, es ist dunkel und Sie müssen ein großes, Ihnen völlig unbekanntes Gebäude betreten, um nach Personen oder einem Brandherd zu suchen, ausgestattet mit persönlicher Schutzausrüstung, Atemschutzgerät und schwerem Werkzeug. Das ist Stress pur – selbst für die Profis von der Feuerwehr oder für andere Helfer in Notfällen und Katastrophen. Um Leben zu retten oder den Verlust von Kunst- und Kulturgütern zu verhindern, braucht es schnelle Orientierung, übersichtliche Strukturen und möglichst aktuelle Informationen, um die Lage treffend beurteilen zu können. Dies leisten sog. Feuerwehr - oder Brandschutzpläne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kommunikationsmittel zwischen Gebäude und Einsatzkräften
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während Flucht- und Rettungspläne den Besuchern und Beschäftigten in einem Gebäude dazu dienen, das Gebäude im Brand- oder Gefahrenfalle auf schnellstem und sicherstem Weg zu verlassen, informieren Feuerwehrpläne darüber, wie die meist gebäudeunkundigen Einsatzkräfte sich schnell und zielführend innerhalb des betroffenen Gebäudes orientieren können. Für die Rettungskräfte sind Feuerwehr- oder Brandschutzpläne oft die einzigen Führungs- und Informationsmittel, um Angriffswege und Löscheinrichtungen zu erkunden, Risiken wie Gefahrstoffschränke oder Gasflaschenschränke einzuschätzen oder Bereiche mit besonders wertvollen Beständen (z.B. Archivalien) gezielt zu sichern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Einsatzkräfte sind darauf geschult, streng systematisch vorzugehen – nicht zuletzt aus Gründen des Selbstschutzes. Damit sie sich schnell und sicher bewegen sowie situationsgerecht handeln können, ist es nicht nur zwingend erforderlich, dass die Übersichtspläne alle relevanten Informationen beinhalten, sondern auch, dass diese unmissverständlich zu lesen und zu verstehen sind. Deshalb sind Feuerwehrpläne streng vereinheitlicht und lassen keine Abweichung von der Norm zu – auch nicht in Archiven, Bibliotheken und Museen! Stadtspezifische Besonderheiten werden jedoch im Regelfall berücksichtigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Komplexe Dokumente …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Feuerwehrplan ist nicht einfach ein Grundriss eines Gebäudes: Er dient vielmehr der Vorbereitung eines Einsatzes, der raschen Orientierung und ist somit ein wesentlicher Baustein für die Beurteilung der Lage. Die nach DIN 14095 genormten Anforderungen an Bestandteile und Ausführung der Übersichtspläne sind entsprechend hoch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Feuerwehrpläne bestehen aus:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            allgemeinen Objektinformationen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Übersichtsplan (Lageplan, Anfahrt- und Umfahrtbereiche, Aufstell- und Bewegungsflächen, Standorte von Hydranten usw.)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Geschossplan / Geschossplänen (z.B. Angabe von Raumnutzungen, Kennzeichnung von Brandschutztüren, nicht begehbare Bereiche)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sonderplan / Sonderplänen (Umgebungspläne, Detailpläne, Abwasserpläne usw.)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zusätzlichen textlichen Erläuterungen (u.a. Hinweise auf Gefahrstoffe)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Feuerwehrpläne sind keine beliebig zusammen kopierten Papiere und Angaben. Es handelt sich um informationsreiche und übersichtliche Unterlagen, die mit hoher Qualität und Sachkenntnis gesammelt, erstellt und gepflegt werden müssen. Der Autor eines Feuerwehrplans, z.B. der Brandschutzbeauftragte, muss alle Inhalte der DIN 14095 kennen, sich mit dem Gebäude und seinem konkreten Brandschutzkonzept auseinandersetzen und insbesondere seine Arbeit mit der örtlich zuständigen Brandschutzdienststelle / Feuerwehr nachweislich abstimmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zugleich ist die Erstellung dieser Dokumentation kein einmaliger, in sich abgeschlossener Vorgang. Feuerwehrpläne sind regelmäßig, spätestens nach zwei Jahren (vgl. Pkt. 4 DIN 14095) durch eine sachkundige Person auf Aktualität hin zu prüfen. Ein Feuerwehrplan ist nach jedweder Änderung innerhalb eines Gebäu des zu aktualisieren; die Änderungen sind mit den zuständigen Stellen abzustimmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           … die griffbereit sein müssen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Feuerwehrpläne gehören nicht in abgelegene Aktenordner oder verstaubte Archive. Als zentrale Führungsmittel müssen sie unmittelbar im Zugriffsbereich der Feuerwehr positioniert sein. Geeignete Bereiche dafür sind in größeren Gebäuden das Feuerwehr- Informations- und Bediensystem (FIBS) oder die Brandmeldezentrale (BMZ). Zugleich sollte die Dokumentation auch in den zuständigen Feuerwachen vorliegen. Das spart Zeit und vertieft das Wissen: Bereits während der Anfahrt zum betroffenen Objekt können sich die Einsatzkräfte anhand der Pläne mit der zu erwartenden Situation auseinandersetzen. Das kann zusätzlichen Aufwand verursachen: So mussten bis vor einiger Zeit die Feuerwehrpläne z.B. im Land Berlin mindestens 40-fach ausgefertigt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Zukunft wird es wohl auch digitale Varianten von Feuerwehrplänen geben. Das aber setzt mobile Endgeräte voraus, die auch in extremen Brand - und Katastrophensituationen zuverlässig arbeiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kleiner Tipp: Prüfen Sie Ihren Feuerwehrplan auf Aktualität und nehmen Sie dies zum Anlass, sich einmal wieder mit der für Ihre Kultureinrichtung zuständigen Brandschutzdienststelle auszutauschen. Gehen Sie in die Offensive!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Artikel erschien zuerst in der Zeitschrift Kulturbetrieb (www.kulturbetrieb-magazin.de) Ausgabe April 2017
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/c3d03fe9/dms3rep/multi/bild4-projekte-c299ac38.jpg" length="86836" type="image/png" />
      <pubDate>Thu, 02 Sep 2021 17:52:09 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wussten Sie eigentlich, dass es für Museen, Archive und Bibliotheken keine explizite Brandschutzvorschrift gibt?</title>
      <link>https://www.schmoeller-brandschutz.de/wussten-sie-eigentlich</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Deutschland ist der Brandschutz von Gebäuden nicht bundeseinheitlich geregelt. Vielmehr basieren die entsprechenden Vorgaben auf dem Bauordnungsrecht der Länder, das vor allem zwischen Standard- und Sonderbauten unterscheidet. Während für Standardbauten konkrete Maßnahmen und Forderungen definiert sind, können die Vorgaben für Sonderbauten variabel sein und je nach Schutzziel höhere oder niedrigere Forderungen beschreiben. Zu dieser Gruppe zählen z.B. Hochhäuser, Hotels oder Verkaufs- und Versammlungsstätten. Dagegen gibt es für Museen, Archive und Bibliotheken keine besonderen Regelungen oder Vorschriften aus bauordnungsrechtlicher und damit brandschutztechnischer Sicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brandschutz ist Mindestschutz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brandschutz ist Bauordnungsrecht und damit primär Personen- und Nachbarschaftsschutz. Entsprechend bieten die Mindestvorgaben nur bedingt Schutz für mobile oder immobile Kulturgüter. Während der formelle Teil des Bauordnungsrechts vorgibt, welche Inhalte ein Brandschutzkonzept aufweisen soll (Aussagebreite), ist das Forderungs- und Handlungsspektrum der konkret zu treffenden Maßnahmen hinsichtlich der Aussagetiefe nahezu unbegrenzt, d.h. man ist dem Brandschutzplaner förmlich „ausgeliefert“. Das Fehlen bauordnungsrechtlich-materieller Handlungsleitlinien für den Brandschutz ist ambivalent: Während einige Planer sich über weniger Bürokratie und freies, an konkreten Schutzzielen orientiertes Planen und Bauen freuen, fühlen sich andere verunsichert und vom Gesetzgeber allein gelassen und „hangeln“ sich dann doch lieber 1:1 anhand der formalen Bauordnungsvorgaben für Standardbauten durch den Planungsprozess.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und was ist nun mit den Kulturbetrieben?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Brandschutzvorschrift für Museen gibt es nicht. Auch die Versammlungsstättenverordnung (VStättV), die vor allem für Theater u. ä. Einrichtungen gilt, schließt dem Grunde nach die Bewertung von Museen im Anwendungsbereich explizit aus. Wenn jedoch bestimmte Bereiche eines Museums planmäßig, also bauordnungsrechtlich bestimmungsgemäß dem gleichzeitigen Aufenthalt von mehr als 200 Personen dienen (z.B. Vortragsräume oder Foyers für Vernissagen), so gelangt man wieder ganz schnell „in die Fänge“ der VStättV. Zumindest aus brandschutztechnischer Sicht ist die Sorge vor der Anwendung dieser Verordnung jedoch unbegründet:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was ist so schlimm an mindestens zwei voneinander unabhängigen baulichen Fluchtwegen mit 1,20 m lichter Breite, die sowieso zu planen sind, weil Museen nicht durch die Feuerwehr zur Personenrettung angeleitert werden?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was spricht gegen Rauchableitungsöffnungen, die für den Einsatz der Feuerwehr verpflichtend sind?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was ist so schlimm an der Forderung nach einer brandmeldetechnischen Überwachung, die sich inzwischen quasi als Standard in Museumsbauten etabliert hat?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und selbst wenn man punktuell nicht konform zur VStättV gehen kann, besteht immer die Möglichkeit einer fachlich begründeten Abweichung bzw. Erleichterung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf den Einzelfall kommt es an
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brandschutz sollte stets individuell, objektkonkret und schutzzielorientiert als ganzheitlicher Ansatz gedacht und realisiert werden. Um im oben beschriebenen Sinne frei nach der Maßgabe „Hauptsache sicher“ verfahren zu können, bedarf es natürlich auch eines entsprechenden fachlichen Gegenübers auf der Genehmigungsseite. Hier ist der vernünftige Umgang mit den Rechtsvorschriften im Hinblick auf die Auslegung für vom Standardfall abweichende Objekte wünschenswert und notwendig. Je zeitiger ein Brandschutzfachplaner an dem Gesamtplanungsprozess beteiligt ist und je eher der Nutzer seine konkreten Nutzungsspezifika erläutert, desto detaillierter, variantenreicher und sicherer kann eine zukunftsfähige und nachhaltig sinnhafte Brandschutzplanung sein. Egal ob es ein Gesetz hierfür gibt oder nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Artikel erschien zuerst in der Zeitschrift Kulturbetrieb (www.kulturbetrieb-magazin.de) Ausgabe Mai 2013
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 20 Jul 2021 12:46:04 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Löschwasser: Segen und Schaden zugleich (Teil 1) - Schadensreduzierung durch gezielte Ableitung</title>
      <link>https://www.schmoeller-brandschutz.de/loeschwasser-segen-und-schaden</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wasser gehört zu den bevorzugten Löschmitteln, denn es ist nicht nur preiswert und leicht verfügbar, sondern auch ungefährlich für Mensch, Tier und Umwelt. Dennoch betont der Volksmund die zerstörerische Kraft: „Was das Feuer nicht kaputt macht, erledigt das Löschwasser.“ Was kann in Kultureinrichtungen und historischen Gebäuden getan werden, um sog. Sekundärschäden durch Löschwasser zu minimieren?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brandschutzrelevante Vorgaben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brandschutz bzw. Brandverhütung ist hierzulande in einer Vielzahl von Gesetzen, Vorschriften und Richtlinien definiert, darunter die Feuerwehrgesetze und die Bauordnungen der Bundesländer. Wesentliche Schutzziele im Falle eines Brandes sind benachbarte Gebäude, Umwelt, Tiere und vor allem Personen. Vorbeugender Brandschutz dient dazu, der Entstehung und Ausbreitung von Bränden durch bauliche, anlagentechnische und organisatorische Maßnahmen entgegenzuwirken und die Auswirkungen von Bränden möglichst einzuschränken. So fordert das Bauordnungsrecht z.B., dass Decken, Außenwand, Brüstungselemente, Brandabschnitte, Trennung von Nutzungseinheiten so angelegt sind, dass ein Brandübertrag zu Nachbargebäuden verhindert werden soll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie können Löschwasserschäden minimiert werden?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach einer Reihe dramatischer Brandfälle in der Nähe von Gewässern wurde in den 1990er Jahren die sog. Löschwasser-Rückhalte-Richtlinie (LöRüRL) erlassen, die z.B. in Chemiebetrieben darauf zielt, eine Verschmutzung oder Vergiftung der Umwelt durch wassergefährdende Stoffe zu verhindern. Kontaminiertes Löschwasser wird in sog. Löschwasser-Rückhalteeinrichtungen aufgefangen, die aus Vertiefungen, Wannen oder Schutzwänden bestehen können. Darüber hinaus regeln technische Bestimmungen u.a. die Ableitung von Löschwasser oder die Einrichtung sog. Notüberläufe bei extremen Regenfällen. Für die allgemein übliche Nutzung von Gebäuden existieren jedoch keine gesetzlichen oder bauordnungsrechtlichen Regeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dennoch werden in Archiven, Museen und anderen historischen Einrichtungen zunehmend Maßnahmen zur Rückhaltung und / oder Ableitung von Löschwasser realisiert. Eine Option kann z.B. darin bestehen, Löschwasser durch spezielle Öffnungen in den Außenwänden abzuleiten, um ein Eindringen der Flüssigkeit in darunter liegende Geschosse zu reduzieren oder zu verhindern. So hat IBB Schmöller Brandschutz am Kapitelhaus in Merseburg oder am Dom zu Halberstadt entsprechende Lösungen mit (denkmalgerechten) Natursteinklappen geplant. Auch in Innenräumen gibt es verschiedene Möglichkeiten, um Kulturgut zu schützen: Im Torhaus des Doms in Zeitz wurden z.B. auf den Archivregalen Bleche montiert, die eindringendes Löschwasser auffangen und kontrolliert abführen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ein nasses Buch ist besser als ein verbranntes Buch!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um Schäden an Kulturgütern zu vermeiden oder zu reduzieren, zielen heutige Brandschutzkonzepte darauf, den massiven Einsatz von Wasser durch alternative Löschmittel oder technische Einrichtungen zu kompensieren. Dabei setzen immer mehr Museen, Bibliotheken und Archive auf Löschanlagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Artikel erschien zuerst in der Zeitschrift Kulturbetrieb (www.kulturbetrieb-magazin.de) Ausgabe Februar 2014
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/c3d03fe9/dms3rep/multi/blog-b3.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 21 Jun 2021 12:46:03 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Löschwasser: Segen und Schaden zugleich (Teil 2) – Löschanlagen und deren Wirkungsweisen</title>
      <link>https://www.schmoeller-brandschutz.de/loeschwasser-segen-und-schaden-zugleich-teil-2-loeschanlagen-und-deren-wirkungsweisen</link>
      <description>Spätestens seit dem Brand der Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar (2004) steht man dem Einbau von Löschanlagen in Depots, Bibliotheken und Archiven offener gegenüber. Während eine fast schon obligatorische Brandmeldeanlage (BMA) ein Brandereignis lediglich detektiert und „bemerkt“, kann eine Löschanlage aktiv eingreifen und die Entstehung oder Ausbreitung eines Brandes verhindern.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           This is a subtitle for your new post
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irt-cdn.multiscreensite.com/md/dmtmpl/dms3rep/multi/blog_post_image.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spätestens seit dem Brand der Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar (2004) steht man dem Einbau von Löschanlagen in Depots, Bibliotheken und Archiven offener gegenüber. Während eine fast schon obligatorische Brandmeldeanlage (BMA) ein Brandereignis lediglich detektiert und „bemerkt“, kann eine Löschanlage aktiv eingreifen und die Entstehung oder Ausbreitung eines Brandes verhindern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welche Arten von Löschanlagen gibt es?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stationäre Feuerlöschanlagen sind ständig betriebsbereite technische Einrichtungen, die ein Löschmittel über Rohrleitungssysteme und Ausgabestellen (z.B. Sprinklerdüsen) zur Gefahrenstelle führen. Die Anlagen werden entweder automatisch (z.B. über thermische Elemente wie Sprinklerglasfässchen oder durch eine BMA) oder manuell ausgelöst. Zweck der Anlagen ist es, Brände selbsttätig zu löschen oder bis zum Eintreffen der Feuerwehr einzudämmen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Wasser-, Gas- oder Pulverlöschanlagen. Da letztere meist in Industrie und Forschung, nicht jedoch in Archiven, Bibliotheken und Depots verwendet werden, bleiben sie hier außer Betracht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wasserlöschanlagen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim Löschmittel Wasser unterscheidet man im Wesentlichen zwischen Sprinkler-, Sprühwasser- und Wassernebel-Löschanlagen. Die spezifische Funktion der genannten Typen von Anlagen hängt direkt mit der Beschaffenheit der Wassertropfen zusammen. Je nach Größe bzw. Kleinheit entfalten die Tropfen besondere physikalische, strömungstechnische und thermodynamische Eigenschaften, die sich z.B. unterschiedlich auf Abfuhr bzw. Bindung der Wärme auswirken:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sprinkler: oberflächenaktive Wirkung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sprühwasser: räumliche bzw. oberflächenaktive Wirkung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wassernebel: räumliche Wirkung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus Furcht vor Sekundärschäden werden Wasserlöschanlagen mitunter skeptisch betrachtet: „Was das Feuer nicht kaputt macht, erledigt das Löschwasser!“ Tatsächlich ist diese Sorge unbegründet, denn es gilt: Erst muss es brennen, bevor die Anlage auslöst, um den Brand zu löschen bzw. einzudämmen. Um dennoch im Brandfalle etwaige Schäden durch Löschmittel so gering wie möglich zu halten, werden in Archiven, Depots und Bibliotheken bevorzugt Wassernebelanlagen eingesetzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die primären Ziele und Unterschiede zum klassischen Sprinklersystem beim Einsatz derartiger Systeme sind:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bindung, Abfuhr bzw. Reduzierung der Wärmestrahlung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Reduzierung des Wärmeübergangs / Wärmeleitung (Wärmekonvektion)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bindung von Rauch- und Brandgasen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Minimierter Wasserverbrauch
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Auswahl geeigneter Löschanlagen bzw. Löschmittel kann von weiteren Faktoren abhängen: So hat IBB Schmöller Brandschutz mit Blick auf die statisch-konstruktiven Gegebenheiten des Albertinums in Dresden den Einbau einer Gaslöschanlage im Bereich der Werkstätten und des Depots empfohlen. Im Brandfalle würde der Einsatz von Wasser deutlich mehr Lastdruck auf das Gebäude ausüben, als das Löschmittel Gas.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gaslöschanlagen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei diesem Löschmittel wird der im Raum vorhandene Sauerstoff durch Einblasen eines Schutzgases so stark reduziert, dass eine zündfähige Atmosphäre nicht mehr gegeben ist. Im Unterschied zu älteren Einrichtungen arbeiten moderne Gaslöschanlagen nicht mehr mit gefährlichen oder gar tödlichen Stickgasen bzw. chemischen Löschwirkungen, sondern mit für den Menschen ungefährlichen Inertgasen. Gaslöschanlagen sind häufig Bestandteil von Konzepten zum Brandschutz in Kultureinrichtungen: So u.a. im Richard-Wagner-Museum Bayreuth, der Marienbibliothek Halle/Saale oder im Kapitelhaus des Domes zu Merseburg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber auch der gute alte Feuerlöscher ist nicht nutzlos bei all dieser Löschtechnik.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Artikel erschien zuerst in der Zeitschrift Kulturbetrieb (www.kulturbetrieb-magazin.de) Ausgabe Mai 2014
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/c3d03fe9/dms3rep/multi/blog-bild-loeschwasser2.jpg" length="279815" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 20 Jun 2021 17:51:46 GMT</pubDate>
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