Was Architekten über Brandschutz schon in der Entwurfsphase wissen sollten
Marco Schmöller • 28. Januar 2026

Früh mitdenken. Später sicher bauen.

Ein Entwurf lebt von Kreativität, klaren Linien und starken Ideen. Doch ob ein Bauprojekt später reibungslos genehmigt und wirtschaftlich umsetzbar ist, entscheidet sich oft schon ganz am Anfang – in der Entwurfsphase.


Denn genau hier werden die Weichen gestellt für:

✅ Planungssicherheit

✅ Genehmigungsfähigkeit

✅ architektonische Freiheit


Warum lohnt sich eine frühe brandschutztechnische Einordnung?

👉 Weil spätere Umplanungen, Verzögerungen und Mehrkosten dadurch häufig vermieden werden.

👉 Weil Behörden ein schlüssiges Brandschutzkonzept als Grundlage für das Genehmigungsverfahren erwarten.

👉 Weil gut integrierter Brandschutz Gestaltungsspielräume erhält, statt sie später einzuengen.


Wichtige Punkte, die in der Entwurfsphase früh mitgedacht werden sollten:

✅ Flucht- und Rettungswege – klar, kurz und realistisch nutzbar

✅ Treppenräume – Lage und Dimension sind oft entscheidend für spätere Nachweise

✅ Brandschutzabschnitte – sinnvoll in die Grundrisslogik integrieren

✅ Frühe Abstimmung mit Fachplanern – spart Zeit, Nacharbeit und unnötige Schleifen

✅ Schnittstellen zur Haustechnik – Brandmeldeanlagen, Sprinkler & Rauchabzug früh berücksichtigen


Wenn diese Punkte früh berücksichtigt werden, bleibt der Entwurf stabil – und der Brandschutz wird Teil einer funktionierenden Planung, statt zum nachträglichen Korrekturfaktor zu werden.


💬 Unser Motto: Frühzeitige Zusammenarbeit sorgt für reibungslose Genehmigungen – und für Gebäude, die sowohl sicher als auch architektonisch überzeugend sind.

von Marco Schmöller 21. Januar 2026
Worauf es bei Planung, Genehmigung und Umsetzung wirklich ankommt
von Marco Schmöller 14. Januar 2026
IBB Schmöller - Wer sind wir eigentlich?